Digitalkamera im Test: Casio Exilim EX-Z1080

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die neue Casio Exilim EX-Z1080 ist mit einigen netten Features, wie YouTube-Modus und "Revive Shot" ausgestattet. Sie ist kompakt und klein und in fünf Farben erhältlich.

Testbericht

Bildqualität: Für eine 10-Megapixel-Kamera erzielte die Casio EX-Z1080 im Schnitt eine sehr hohe Auflösung. Allerdings lag der Wirkungsgrad bei kurzer Brennweite in der Bildmitte bei über 100 Prozent - das weist auf eine leicht aggressive Scharfzeichnung hin, die sich durch Artefakte bemerkbar macht. Das Rauschverhalten der Casio Exilim EX-Z1080 war lobenswert: Erst bei ISO 800 waren die Bildfehler deutlich sichtbar. Dann ließen auch Ein- und Ausgangsdynamik nach und fielen unter die "Gut"-Grenze. Sehr gut: Die Helligkeit verlief sehr homogen und ließ in allen drei Messbereichen zum Bildrand hin nicht nach.

Ausstattung: Im YouTube-Capture-Modus lassen sich Clips im H.264-Format aufzeichnen, die hinsichtlich Größe und Qualität auf die Videoplattform ausgerichtet sind. Zum Hochladen dient eine beiliegende Software. Die Gesichtserkennung identifiziert einzelne Gesichter oder ganze Gruppen. Mit der Funktion "Layout Shot" erstellen Sie eine Collage aus drei Bildern, die Sie direkt in die angezeigten Rahmen hinein fotografieren.

Fazit: Bis ISO 800 hatten wir an der Bildqualität der Exilim EX-Z1080 kaum etwas auszusetzen. Danach fanden wir deutliches Bildrauschen und einen niedrigen Dynamikumfang.