Digitalkamera im Test: Canon EOS 40D

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die neue Canon EOS 40D kommt mit einigen interessanten Neuerungen daher. Alles interessante haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Testbericht

Ausstattung: Der 10,1-Megapixel-Sensor der Canon EOS 40D ist im APS-C-Format gefertigt, hat also einen Crop-Faktor von 1,6 bei einem Seitenverhältnis von 3:2. Das 3,0-Zoll-Display lässt sich als Sucher nutzen - ein Novum bei Canon. Außerdem lässt es eine bis zu 10fache Vergrößerung des Bildschirminhalts zu. Die DSLR arbeitet im Serienbildmodus mit bis zu 6,5 Bildern pro Sekunde. Der Autofokus setzt neun Kreuzsensoren ein. Das Gehäuse ist aus einer Magnesiumlegierung gefertigt und am Speicherkarten- sowie am Akkufach staub- und spitzwassergeschützt.

Bildqualität: Mit dem Testobjektiv Canon EF 16-35mm verlor die EOS 40D zum Rand hin deutlich an Auflösung, erreichte aber im Schnitt einen hohen Wirkungsgrad. Dafür fanden wir lediglich im Weitwinkel einen leichten Helligkeitsabfall von der Bildmitte zum -rand. Der hohe Dynamikumfang überzeugte uns ebenso wie das Rauschverhalten der Kamera: Bei ISO 100 fanden wir kaum Bildfehler, und selbst bei ISO 1600 war das Bildrauschen noch akzeptabel. Hinzu kamen tadellose Kunstlichtbilder mit automatischem Weißabgleich.

Fazit: Die Canon EOS 40D ist eine tolle Kamera für fortgeschrittene Fotofans. Abgesehen von der nachlassenden Auflösung am Bildrand schlug sie sich in unseren Bildqualitätstests sehr gut, und auch die Handhabung überzeugte uns.