Digitalkamera: Canon Digital Ixus i7 Zoom im Test

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Canons Handschmeichler zeigte sich optisch von der besten Seite. Es gibt ihn in vier Farben - braun mit goldfarbenen Applikationen sowie blau pink und grau mit silberfarbenen Teilen.

Testbericht

Bildqualität: Die Auflösung der i7 fiel zum Bildrand hin um etwa 20 Prozent ab. Dennoch stellten wir einen im Schnitt hohen Wirkungsgrad fest. Die Helligkeit ließ im Weitwinkel um 0,9 Blenden nach, was recht viel ist. Außerdem fanden wir bei ISO 200 bereits deutliches Bildrauschen - was über den gesamten Empfindlichkeitsbereich betrachtet jedoch das beste Ergebnis war. Denn ab ISO 400 lag das Rauschverhalten bereits im kritischen Bereich. Die Scharfzeichnung arbeitete jedoch tadellos.

Ausstattung: Mit einer Brennweite ab 38 Millimeter ist das Modell für Weitwinkelaufnahmen nur bedingt zu gebrauchen. Auch ist das Objektiv mit einer Anfangsblende von f3,2 nicht besonders lichtstark, und das 1,8-Zoll-Display etwas klein geraten - wenn auch der Gehäusegröße entsprechend. Dafür gibt's diverse Motivprogramme, einen Panoramamodus, Gesichtserkennung und Bildeffekte.

Fazit: Bei dieser kleinen und kompakten Kamera steht ganz deutlich die Optik im Vordergrund. In Sachen Bildqualität und Ausstattung müssen Sie dagegen Abstriche in Kauf nehmen.