IBM Social Business JamCamp

Digital Natives - die CEOs von morgen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das Kommunikations- und Informationsverhalten der Gesellschaft hat sich insbesondere durch Social Media in den letzten Jahren grundlegend verändert.

Viele Unternehmen haben die Zeichen der Zeit längst erkannt und nutzen bereits Wikis, Blogs und soziale Netzwerke für die externe aber auch für die interne Kommunikation. Doch die Kluft zwischen Unternehmensstrukturen und gesellschaftlicher Realität ist immer noch sehr groß.

In vielen Unternehmen ist man meist noch weit entfernt von der Einführung einer neuen Kultur des Wissensaustausches. Mitarbeitern, die nicht mit den neuen Medien aufgewachsen sind - also keine sogenannten Digital Natives sind und nicht bloggen, posten, twittern und chatten - fällt die Umstellung auf die neuen Medien schwer. Wer jedoch damit umzugehen weiß, kann enorme Vorteile in interner und externer Kommunikation erzielen.

"Soziale Netzwerke werden als Kommunikationswerkzeug am Arbeitsplatz bald so selbstverständlich sein, wie es heute schon Telefon oder E-Mail sind. Man muss sich als Unternehmen jetzt damit auseinandersetzen, ob man will oder nicht", erklärt Stefan Pfeiffer, Social-Media-Experte bei IBM und Blogger.

IBM fasst diese Entwicklungen unter dem Begriff "Social Business" zusammen: Die Transformation der Social Media von der externen in die interne Kommunikation. Und obwohl das Thema eigentlich schon lange nicht mehr neu ist, besteht in Unternehmen immer noch großer Aufklärungsbedarf. Aus diesem Grund führt IBM dieses Jahr das zweite Social Business JamCamp durch.

Vom 19. bis 21. Oktober 2011 bringt IBM Digital Natives mit Vertretern aus Unternehmen und öffentlicher Verwaltung im Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt zusammen, um mit ihnen über die Arbeitswelt von heute und morgen zu sprechen. "Die CEOs fragen sich, welchen messbaren Nutzen diese neuen Tools haben und wann genau Social Software eigentlich sinnvoll ist", so Stefan Pfeiffer. "Diese Leute sollten alle zu unserem JamCamp kommen und ihre Ohren spitzen." Das Event ist eine Kombination aus konventioneller Veranstaltung und unkonventionellem BarCamp, bei dem das Thema Social Business im Unternehmen und in der Kommunikation ausführlich diskutiert wird.

Es wird Workshops zur Vertiefung und Vorträge zur Thematik geben. Sprecher von BASF, Bayer, Sennheiser, IFAK Institut und Experton Group werden vor Ort sein. Ebenso wie Luis Suarez , der in einem Selbstexperiment die Zahl eingehender Mails um 95 Prozent reduzierte, oder Sandy Carter, Vice Präsidentin für Social Business bei der IBM und "nebenbei" auch erfolgreiche Buch- und Blogautorin.

Teilnehmen kann jeder: interessierte Studenten und Dozenten, der Fachabteilungsleiter, der wissen will, wie er sich auf die neue Generation Mitarbeiter einstellen soll, der Personaler, der seine Mitarbeiter weiterbilden will bis hin zu Entwicklern, die lernen wollen, wie sie Lösungen mit dem IBM Social Business Toolkit im Web programmieren können.