Digicam im Test: Fujifilm Finepix S5800

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Fujis kleine Bridge-Kamera ist perfekt für Leute, die gerne manuelle Einstellmöglichkeiten und eine lange Brennweite in einem kompakten Gehäuse haben wollen. Allerdings beginnt der Bereich erst bei 38 Millimetern - etwas weitwinkliger wäre schön.

Testbericht

Bildqualität: Besonders gut gefiel uns bei der Fujifilm Finepix S5800 ihr Rauschverhalten. So produzierte sie lediglich bei ISO 200 und 400 sichtbare Bildfehler, die aber immer noch akzeptabel waren. In unseren Auflösungstests erzielte die Kamera bei langer Brennweite ein deutlich schlechteres Ergebnis als in den beiden anderen Testbereichen. Dennoch resultierte dies in einem guten mittleren Wirkungsgrad. Ein- und Ausgangsdynamik waren beide sehr hoch, so dass die Kamera auch detail- und kontrastreiche Motive gut darstellen kann, da sie mit vielen Blendenstufen arbeitet und zahlreiche Helligkeitsabstufungen darstellen kann. Bei den Tageslichtbildern entdeckten wir einen leichten Blaustich.

Ausstattung: Fuji spendiert der Finepix S5800 ein optisches 10fach-Zoom. Allerdings setzt der Hersteller zur Bildstabilisierung nicht auf eine optische Ausführung, sondern auf eine verlängerte Verschlusszeit durch Erhöhung der Lichtempfindlichkeit. Verschiedene Motivprogramme, Halbautomatiken und Batterien im Lieferumfang vervollständigen die Ausstattung.

Fazit: Mit der Finepix S5800 hat Fujifilm eine Bridge-Kamera für Einsteiger im Sortiment. Sie machte ordentliche Bilder und ließ sich bedienen. Im Weitwinkel verzeichnete sie jedoch sehr stark.