Digicam im Test: Canon Powershot G9

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Canon 12-Megapixel-Modell nimmt Videos mit 1024 x 768 Pixeln auf und ist mit einem 3-Zoll-Display sowie einem optischen Sucher bestückt. Außerdem gibt's einen Gesichtserkennungsmodus und 25 Motivprogramme.

Testbericht

Bildqualität: Canons Powershot G9 erzielte einen ausgezeichneten Wirkungsgrad, wobei die Auflösung lediglich bei langer Brennweite zum Bildrand etwas ungleichmäßig verlief. Ein- und Ausgangsdynamik waren ebenfalls sehr hoch, so dass die Kamera dank vieler Blenden- und Helligkeitsstufen auch anspruchsvollere Motive detailgetreu abbilden kann. Im Weitwinkel verlor die Kamera von der Bildmitte zum Rand um 0,6 Blenden an Helligkeit, was noch okay ist. Dafür stellten wir bereits bei ISO 100 deutliches Bildrauschen fest, welches bei ISO 800 und 1600 dann kritisch wurde.

Handhabung: Das Bedienkonzept der G9 gefiel uns ausnehmend gut - im Halbautomatikmodus lassen sich die Belichtungskorrektur und die Blende beziehungsweise die Verschlusszeit über ein leichtgängiges Wählrad einstellen. Außerdem sitzt auf der Gehäuseoberseite ein Wählrad für die Lichtempfindlicheit.

Ausstattung: Das optische 6fach-Zoom wird von einem optischen Bildstabilisator unterstützt. Als besonderes Feature nimmt die Kamera Bilder gleichzeitig im JPG- und RAW-Format auf.

Fazit: Bis auf das doch recht starke Bildrauschen hinterließ die Canon Powershot G9 einen ausgezeichneten Eindruck. Hinzu kommt eine sehr intuitive Bedienung und eine tolle Ausstattung inklusive optischem Bildstabilisator.