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Die Zukunft des Internets

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
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Der frühere Google-Manager und seit acht Wochen Yahoo-COO Henrique de Castro hat auf der Digital- und Innovationskonferenz DLD in München seine Einschätzung zu künftigen Entwicklung des Netzes abgegeben.
Henrique de Castro äußerte sich zur Zukunft des Webs.
Henrique de Castro äußerte sich zur Zukunft des Webs.
Foto: Yahoo

De Castro erwartet, das drei zentrale Formen von Inhalten das Netz der Zukunft dominieren: Premium, aggregierter sowie User Generated Content (UGC). Weiter erwartet der Branchenexperte eine natürliche Konvergenz von Text, Bild und Video und eine deutliche Zunahme der Personalisierung: "Mein Web wird anders aussehen als Deins."

Personalisierung werde es auch bei Werbung geben, erwartet der neue Yahoo-COO - der Nutzer werde anders als heute verstärkt relevante Anzeigen zu Gesicht bekommen, die weniger invasiv daherkommen und weniger nerven sollen.

Das General-Interest-Portal auf dem Desktop müsse sich neu erfinden, sagte de Castro: Zuerst gelt es, die Inhalte für den jeweiligen Nutzer zu personalisieren, anschließend müssten diese Inhalte über den stationären Browser hinaus über weitere Kanäle wie Mobile verteilt werden. Und auf längere Sicht werde der User für Inhalte im Netz auch bezahlen - genauso, wie er auch längst für Musik bei iTunes zahle.

DLD läuft noch bis zum Dienstag. Auf der Webseite http://www.dld-conference.com kann man die Veranstaltung in unter anderem Livestreams und Blogposts verfolgen.

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