Studie "State of the CIO"

Die wichtigsten CIO-Aufgaben 2011

13.03.2011 | von Kim S.  Nash und
Andrea König
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
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Größer und strategischer sehen CIOs ihre eigene Rolle in der Zukunft. Viele glauben, dass sie spätestens in fünf Jahren das Thema Unternehmenssicherheit verantworten.

Die Nachwehen der Wirtschaftskrise lassen nach, zeigt die aktuelle "State of the CIO"-Studie, die unsere amerikanische Schwesterpublikation CIO.com jährlich durchführt. 2011 planen viele CIOs Investitionen, um ihre Mitarbeiter produktiver zu machen, Prozesse effizienter zu gestalten und Innovationen voranzutreiben. Auch mobile Investitionen und iPads stehen im Fokus der 729 befragten CIOs.

In diesem Jahr wollen CIOs ihre Mitarbeiter produktiver machen.
In diesem Jahr wollen CIOs ihre Mitarbeiter produktiver machen.
Foto: (c) imageteam_Fotolia

Während die IT-Verantwortlichen in den vergangenen zwei Jahren noch von ihren Mitarbeitern verlangten, Neukunden zu akquirieren und bestehende Kunden zu halten, hat sich das Aufgabenfeld nun gedreht: Jetzt bemühen sich die IT-Abteilungen vor allem um diejenigen Kunden, von denen sie sich den größten Mehrwert versprechen.

Mit den Technologien verändern sich auch die Aufgabenbereiche der CIOs. Die Studie zeigt, dass in drei bis fünf Jahren immer mehr IT-Verantwortliche damit rechnen, dass sie die Verantwortung für Sicherheits- und Risikomanagement tragen. Cloud Computing und mobile IT-Lösungen sind die Hauptgründe für diese Entwicklung. Mehrere CIOs berichten in der Studie, dass sie sich nun auf strategische Investitionen mit langfristiger Wirkung und Wachstumspotenzial konzentrieren. Kosteneinsparungen sind zwar immer noch ein Thema, aber weniger häufig als im vergangenen Jahr. 2011 hat das Sparen bei 51 Prozent der CIOs Priorität, 2010 waren es noch 58 Prozent.

67 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen sehen eine Priorität darin, die Produktivität ihrer Angestellten zu verbessern. 2010 nannten 63 Prozent der Studienteilnehmer dieses Ziel. Für viele Unternehmen ist das auch ein taktischer Schritt. Denn wer seine Angestellten produktiver macht, hat so Raum für Innovationen freigeschaufelt.

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