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Die US-Regierung lagert immer mehr aus

31.01.2007
Angesichts des Drucks, zu sparen, nehmen staatliche Outsourcing-Vorhaben zu.

Wegen anhaltender Budget-Beschränkungen und einer zunehmenden Akzeptanz von Seiten der US-Regierung werden die staatlichen Ausgaben für Auslagerungsprojekte in den kommenden Jahren stark steigen. Die Marktforscher von Input schätzen die diesbezüglichen Investitionen schon heute auf rund zwölf Milliarden Dollar. Bis 2011 sollen sie auf 20 Milliarden Dollar anwachsen.

Vor allem im kommenden Jahr wird das Outsourcing-Geschäft mit dem öffentlichen Sektor laut Input anziehen. Durch Programme wie das Healthcare-Projekt "Medicaid" steige der Druck auf den Staat, seine Ausgaben einzdämmen, begründen die Experten.

Als Wachstumstreiber gelten dabei Dienstleistungen wie das Application-Management, Rechenzentrumsservices, Desktop-Support und Hosting. Beim Auslagern von Geschäftsprozessen geben sich Staaten und Kommunen dagegen noch zugeknöpft. (sp)