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Die Top 5 der Handy-Hersteller 2001

12.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Zahl der im vergangenen Jahr weltweit verkauften Mobiltelefone stieg gegenüber 2000 um acht Prozent auf 412 Millionen. Allerdings wurden aufgrund des hohen Lagerüberschusses vom Vorjahr nur 393 Millionen neue Geräte in den Handel gebracht. Das sind fünf Prozent weniger als im vorhergehenden Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bostoner Marktforschungsgesellschaft Strategy Analytics. Unangefochten auf Platz eins der Herstellerweltrangliste befindet sich nach wie vor Nokia. Der finnische Konzern kam 2001 auf einen weltweiten Marktanteil von 36 Prozent, im Jahr 2000 waren es 31 Prozent. Nokia erreichte trotz des schwierigen Handy-Markts im vergangenen Jahr eine Bruttomarge von 20 Prozent.

Das zweitplatzierte Unternehmen Motorola steigerte seinen Marktanteil von zwölf Prozent im Jahr 2000 auf 15 Prozent im vergangenen Jahr. Der südkoreanische Hersteller Samsung verkaufte 2001 rund sieben Prozent aller weltweit ausgelieferten Mobiltelefone und kam auf Rang drei unter den Handy-Produzenten. Im Jahr 2000 lag der Marktanteil des Unternehmens noch bei fünf Prozent. Auf den Plätzen vier und fünf finden sich Siemens und Sony Ericsson Mobile, das vor kurzem gegründete Joint Venture zwischen Sony und Ericsson.

Die Top fünf der Handy-Hersteller im vergangenen Jahr nach verkauften Stückzahlen sind:

Nokia: 140 Millionen (plus neun Prozent gegenüber 2000)

Motorola: 58,6 Millionen (plus 14,9 Prozent)

Samsung: 28,6 Millionen (plus 30,6 Prozent)

Siemens: 28,4 Millionen (minus 2,7 Prozent)

Ericsson*: 27,9 Millionen (minus 35,6 Prozent)

Im laufenden Jahr rechnen die Analysten von Strategy Analytics mit einem weltweiten Handy-Absatz von 454 Millionen Stück. Sie gehen davon aus, dass Marktführer Nokia seinen Vorsprung weiter ausbauen und einen Anteil von 37,5 Prozent erreichen wird. (ka)

* Die Ericsson-Zahlen enthalten die gelieferten Stückzahlen von Sony im vierten Quartal 2001.