Wearables und das Internet der Dinge

Die spannendsten Projekte mit Intel Edison

Klaus Hauptfleisch ist freier Journalist in München.
Als Micro-Rechner für Wearables und das Internet der Dinge entwickelt, will Intel mit dem Edison-Modul nicht nur professionelle Entwickler gewinnen, sondern auch die Maker-Szene. Spannende Projekte von Drohnen über eine Roboterhand bis hin zu Kleidung sind das Ergebnis.

Bei Smartphones und Tablets kam Intel jahrelang nicht so recht in Schwung, bei den Wearables und dem Internet der Dinge (IoT) will man ganz vorne mit dabei sein. So wartete das Unternehmen auf der CES Anfang 2014 mit einem Edison genannten Mini- oder Micro-Rechner auf, der als Ein-Chip-Modul im SD-Kartenformat nicht nur ultrakompakt ist. Zu Preisen ab 50 Dollar ist das Modul zudem so günstig, dass sich damit auch die Maker-Szene angesprochen fühlen kann. Auf die Kreativität der Do-it-yourself-Szene setzen schließlich auch viele Neueinsteiger im Smart-Home-Markt.

Wie im PC- oder Notebook-Umfeld hat Intel für Edison fertige Boards als Referenzdesigns vorgestellt, aber ansonsten lässt der Hersteller den kleinen wie großen Kreativschmieden dieser Welt völlig freien Lauf. Und das scheint auch gut so, denn ein mit 500.000 Dollar dotierter internationaler Ideen-Wettbewerb Make It Wearable rund um Edison und Wearables hat einige erstaunliche Lösungen zu Tage gebracht.

In der Bilderstrecke finden Sie die zehn Finalisten inklusive der drei Gewinner des im November geendeten Wettbewerbs. In der internationalen sechsköpfigen Jury saßen unter anderem Tennisstar Venus Williams und Stefan Orlander, der bei Nike das weltweite Digital-Sport-Geschäft leitet. Neben den Top 10 von "Make It Wearable" zeigen wir weitere außergewöhnliche Edison-Projekte. Beginnen soll die Bildreihe dem Edison-Modul selbst: