Die Software AG fasst Tritt

28.10.2005
Die Formkurve des Unternehmens zeigt weiter nach oben.

Der zweitgrößte deutsche Softwareanbieter Software AG hat im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. So stieg der Umsatz im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 103,7 Millionen Euro. Noch besser entwickelte sich der Nettogewinn, der um 20 Prozent auf 15,2 Millionen Euro wuchs. Das operative Ergebnis (Ebit) kletterte um zehn Prozent auf 23,1 Millionen Euro, die Marge belief sich auf 22,3 Prozent. Mit einem Zuwachs von 16 Prozent auf 29,2 Millionen Euro überraschte vor allem das Lizenzgeschäft positiv. Der Wartungsumsatz stagnierte bei 46 Millionen Euro, Einnahmen aus Produktdienstleistungen stiegen um 13 Prozent auf 28,5 Millionen Euro.

Angesichts der guten Zahlen bestätigte die Software AG ihre (inzwischen konservativ erscheinende) Prognose, wonach der Umsatz im laufenden Jahr um vier bis sechs Prozent zulegen soll. Zudem gab sich Firmenchef Karl-Heinz Streibich optimistisch, eine Ebit-Marge im oberen Bereich des angestrebten Korridors von 20 bis 22 Prozent zu erreichen. Auch für das kommende Jahr bekräftigte der Manager die Erwartung, den Umsatz um zehn Prozent zu steigern. Hierfür hat das Unternehmen seine Vertriebsmannschaft aufgestockt. Gleichzeitig wird eine Ebit-Marge von 21 bis 23 Prozent angepeilt. Für 2005 wurde eine Dividende in Aussicht gestellt, ohne jedoch die Höhe näher zu beziffern.

Außerdem kündigte die Software AG eine strategische Partnerschaft mit der Danet Group aus Weiterstadt an. Verschie-dene Produkte sollen integriert und gemeinsam vermarktet werden. In einem ersten Schritt offerieren die Unternehmen eine Lösung zum Erzeugen, Gestalten und Verteilen von Dokumenten. Auch bei der IT-Sicherheit arbeiten die Firmen zusammen. (ajf)