Cloud-Experten geben Tipps

Die Skalierbarkeit macht’s

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Beitrag in Zusammenarbeit mit Microsoft
13.12.2012 | von Werner Kurzlechner (Autor) 
Werner Kurzlechner
Werner Kurzlechner stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen.
Flexibilität und Skalierbarkeit sind zentrale Vorteile von Cloud Computing. Um diese aber auch wirklich abschöpfen zu können, gilt es von Anfang an auf die Architektur zu achten. Darauf weisen Experten hin.
Wer mit Cloud Computing voran kommen will, sollte auf die Skalierbarkeit achten.
Wer mit Cloud Computing voran kommen will, sollte auf die Skalierbarkeit achten.
Foto: alphaspirit - Fotolia.com

Wer fleißig seine Hausaufgaben macht, wird meistens dafür belohnt – so ist es in der Schule, im Arbeitsleben und auch beim Cloud Computing. Wer in der Wolke reüssieren will, muss zuvor an der richtigen Architektur arbeiten. Darauf weist der IT-Analyst René Büst hin, der auch das Portal CloudUser.de gegründet hat. „Eine Cloud-Anwendung ist nur so viel wert wie die Architektur, auf der sie basiert“, schreibt Büst in einem Gastbeitrag für unsere Schwesterpublikation Computerwoche.de. Viele Firmen machten den Fehler, intern lange an der Entwicklung von Cloud-Applikationen zu werkeln, ohne sich von Anfang an um den Rollout auf eine Cloud-Infrastruktur oder -Plattform zu kümmern. Das geschehe oft erst nach der Fertigstellung von Apps, moniert Büst. Zugleich gibt er einige Tipps, wie man es besser macht.

Eine Anwendung müsse direkt für die Cloud entwickelt werden. „Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit sind von Beginn an mit zu bedenken“, empfiehlt der Experte. Eine Anwendung sollte eigenständig weitere virtuelle Maschinen hochfahren können, wenn mehr Leistung benötigt wird. Anders herum sollten die nicht mehr benötigten virtuellen Maschinen auch selbstständig wieder herunterfahren. Genauso verhalte es sich, wenn eine virtuelle Maschine in einen fehlerhaften Zustand gerät. „Auch hier muss die Anwendung selbst dafür sorgen, dass entsprechend eine virtuelle Maschine als Ersatz hochgefahren wird und die defekte Maschine aus dem System verschwindet“, so Büst.

Der Cloud-Fachmann weist weiter darauf hin, dass die Anwendung auf jeder beliebigen virtuellen Maschine (VM) in der Cloud-Infrastruktur laufen müsse. „Das liegt unter anderem daran, dass jederzeit eine VM ausfallen kann und eine andere neu hochgefahren werden muss“, so Büst. „Und auch die Daten, auf die eine Anwendung operiert, befinden sich zwangsläufig nicht mehr an einem einzigen Ort, sondern sind über die Cloud verteilt gespeichert.“

Legacy-Anwendungen sollten laut Büst frühestmöglich an die Eigenschaften einer Cloud-Computing-Infrastruktur angepasst und teilweise exakt auf deren Spezifikation abgestimmt werden. Cloud-Anwendungen müssten letztlich von Beginn an in und für die Cloud entwickelt werden, so der Analyst. Anforderungen der zukünftigen Cloud-Infrastruktur seien zu analysieren und individuell zu berücksichtigen.