Was CIOs akut beschäftigt

Die RZ-Konsolidierung nachholen

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Sie kommen von Atos Origin und sind seit dem 1. Juli 2009 Vorstand Technik beim öffentlich-rechtlichen IT-Dienstleister Dataport. Welche ist die dringendste Aufgabe, die Sie angehen wollen?
Andreas Reichel, Dataport
Andreas Reichel, Dataport

Dataport ist ein junges Unternehmen, das durch Fusion verschiedener Einrichtungen entstanden ist. Bei seiner Gründung im Jahr 2004 hatte es zwei Trägerländer, heute sind es vier: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Bei dieser schnellen Entwicklung konnten die vorhandenen Rechenzentren nicht hinreichend zusammenwachsen.

Wir wollen das jetzt nachholen, also die Rechenzentren konsolidieren und zukunftsfähig machen. Zu diesem Zweck haben wir "ZabI" ins Leben gerufen. Die Abkürzung steht für "Zielarchitektur Basis Infrastruktur". Das Konzept beschreibt das Dataport-Rechenzentrum der Zukunft - verlässlich, skalierbar und leicht zu administrieren.

Zabl ist kein Selbstzweck. Das Maß aller Dinge sind die IT-Lösungen der Kunden. Die Technik muss alles dafür tun, dass diese IT-Lösungen hochperfomant und kostenoptimal geliefert werden können. Ich sage das deshalb, weil Technikbereiche manchmal die immanente Tendenz haben, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Das kommt wahrscheinlich daher, dass sie oft nicht vom Kunden direkt initiiert werden. Neue Technik muss aber immer Vorteile für unsere Kunden bringen. Darauf werde ich als für die Technik zuständiges Vorstandsmitglied besonders achten.