Heiß, heißer, 2013

Die Multimedia-Trends des Jahres 2013

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Egal ob 3D-Drucker, Apps für Kameras oder 4K-Fernseher - 2013 hat für Fans von Multimedia-Geräten einiges auf Lager. Wir stellen die wichtigsten Trends vor.

In diesem Jahr wachsen Multimedia-Produkte über sich hinaus und wecken dank außergewöhnlicher Funktionen das Interesse der Anwender. Einfache Drucker fertigen dreidimensionale Produkte aus Kunststoff, Kameras öffnen sich dank des Betriebssystem Android für die Welt der Apps, und Fernseher stellen dank 4k- und 8k-Auflösung Inhalte so realistisch wie noch nie dar.

Die Samsung Galaxy Camera ist eine der ersten Digitalkameras mit dem Betriebssystem Android.
Die Samsung Galaxy Camera ist eine der ersten Digitalkameras mit dem Betriebssystem Android.
Foto: Samsung

Android-Kameras

Digitalkameras mit Android vereinen die Welt der Fotografie mit der Welt der Smartphones: Foto- und andere Apps lassen sich wie bei einem Handy aufspielen. Auch als Reiseführer und für soziale Netzwerke bieten die Geräte enorme Vorteile gegenüber Smartphones: Denn aufgrund ihres großen Bildsensors können Sie hochwertigere Bilder bei Facebook, Twitter, Qype & Co posten.

Allerdings haben Android-Kameras auch einen Nachteil: Nicht alle Apps funktionieren auf jedem Kameramodell. Der logische Schritt sind also Apps, die speziell auf ein Kameramodell zugeschnitten sind und dieses um spezifische Funktionen erweitern. Oder noch ein Schritt weiter: Man bekommt eine „Blanko-Kamera“ und kann diese ganz nach Gusto via Apps mit Funktionen bestücken: mit handverlesenen Motivprogrammen, erweitertem ISO-Bereich oder Änderungen im Bedienmenü. Voraussetzung ist nur, dass die Hardware die Funktion zulässt. Samsung, Nikon und Sony bieten bereits Kameras an, die sich per App erweitern lassen.