Facebook, Google, Apple

Die meistgenutzten Apps des Jahres 2015

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Marktforscher haben die meistgenutzten Apps des Jahres 2015 ermittelt. Die Liste wird von drei Unternehmen dominiert.
Facebook ist die am meisten verwendete App des Jahres 2015 - in den USA.
Facebook ist die am meisten verwendete App des Jahres 2015 - in den USA.
Foto: GongTo - shutterstock.com

Die Marktforscher von Nielsen haben analysiert, welche Apps in den USA am meisten genutzt werden. Das Ergebnis: Facebook ist die am meisten verwendete App des Jahres 2015. Die App hat über 126 Millionen “Unique User” pro Monat. Das sind 8 Prozent mehr als im Jahr 2014.

Auf Platz 2 landet die Youtube-App mit etwas über 97 Millionen „Unique User“ pro Monat im Durchschnitt, dicht gefolgt von der Facebook-Messenger-App mit mehr als 96 Millionen Unique User. Der Facebook Messenger konnte zudem am meisten Nutzer dazugewinnen, nämlich 31 Prozent gegenüber 2014.

Auf den Plätzen 4 bis 10 der meistgenutzten Apps folgen: Google-Suche, Google Play, Google Maps, Gmail, Instagram, Apple Music und Apple Karten. Facebook, Google und Apple liefern also alle zehn meistgenutzten Apps in den USA im Jahr 2015. Spiele tauchen in den Top 10 gar nicht auf.


Unique User

Ein Unique User (einzelner Benutzer) ist der Nutzer einer IP-Adresse, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums (meist 30 Minuten) bei dem Besucher einer Webseite oder in diesem Fall bei der Nutzung einer App nur einmal gezählt wird.

Marktanteile bei Smartphone-OS

Die meistgenutzten mobilen Betriebssysteme im dritten Quartal 2015.
Die meistgenutzten mobilen Betriebssysteme im dritten Quartal 2015.
Foto:

Nielsen veröffentlichte zudem Zahlen über den Anteil der Smartphone-Betriebssysteme. Demnach lief im dritten Quartal 2015 Android auf fast 53 Prozent der ausgewerteten Smartphones, iOS auf rund 43 Prozent. Nicht einmal drei Prozent verwendeten ein Smartphone mit Windows und nur 0,7 Prozent setzen Blackberry OS ein.

Whitepaper: Social Networks einführen in 5 Schritten

Whitepaper: Social Networks einführen in 5 Schritten - Foto: Sergej Khakimullin/ShutterstockIn fünf Schritten erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Bereiche, an die Sie bei der Einführung eines sozialen Netzwerks im Unternehmen denken sollten. Auch erfahren Sie, wie Sie Management und Kollegen einbinden, Hindernisse überwinden und die Vorteile für alle erlebbar machen können.

Die Marktforscher von Nielsen haben die Daten von über 30.000 Smartphone-Nutzern ab einem Alter von 13 Jahren in den USA Monat für Monat ausgewertet. Auf 9000 Smartphones von US-Amerikanern wurde zudem Nielsens Electronic Mobile Measurement für die genaue Auswertung der Apps installiert. Diese Testkandidaten waren alle mindestens 18 Jahre alt und verwenden entweder ein Android-Smartphone oder ein iPhone. (PC-Welt/mb)