Unified Communications

Die Landesverwaltung Niederösterreichs nutzt VoIP

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Innerhalb von 16 Monaten erneuerte die Abteilung Landesamtsdirektion-Informationstechnologie die Sprachkommunikation der Landesverwaltung Niederösterreichs.

Etwa 13.000 Mitarbeiter an 212 Standorten wurden in den vergangenen Monaten im Zuge des Projektes auf Voice-over-IP-Telefonie und Unified Communications umgestellt. Als Basis der neuen Kommunikationslösung realisierte die Landesamtsdirektion-Informationstechnologie eine umfangreiche Serverstruktur, die über zwei redundante Rechenzentren aufgebaut ist.

Die via IP verbundenen Blade Center beherbergen die OmniPCX Enterprise von Alcatel-Lucent, Fax- und Callserver und versorgen die 13.000 User über alle Systeme und Standorte. Verwaltet werden die Blade Center über zentrales Netzwerkmanagement im Rahmen der Betriebsführung durch den Telekommunikationsdienstleister.

Neben dem Sitz der Landesregierung im Regierungsviertel von St. Pölten wurden 55 Landespensionisten-, Landespflege- und Jugendheime, 63 Straßenmeistereien sowie die 66 dezentralen Landesdienststellen, davon 21 Bezirkshauptmannschaften, auf den neuesten Stand gebracht - die Erreichbarkeit wurde dabei wesentlich verbessert.

Alle Mitarbeiter wurden mit neuen, digitalen Telefonapparaten ausgestattet. Das Keyboard der IP-Endgeräte ist mit einem digitalen Telefonbuch hinterlegt. Dadurch findet man die Nebenstellen durch einfache Namenwahl.

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