ZEW-Studie

Die ITK-Preise sinken

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Erfreuliche Nachrichten für Anwender: ITK-Produkte werden bis zum Jahresende 2009 billiger. Allerdings sollen die Teilbereiche RZ, Bürokommunikation, Datenbanken und SAP-Anwendungen unterschiedlich betroffen sein.
Keine falschen Hoffnungen: SAP und Oracle kassieren auch in Zukunft.
Keine falschen Hoffnungen: SAP und Oracle kassieren auch in Zukunft.
Foto: ZEW, Lexta

Der soeben veröffentlichte IT-Trendindex des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Lexta Consultants Group liegt mit minus 23,4 Punkten nach wie vor deutlich im negativen Bereich, was klar auf sinkende Preise hindeutet. Die Marktforscher stützen sich auf die Angaben von rund 200 IT-Experten und IT-Verantwortlichen. Diese erwarten in den kommenden zwölf Monaten einen Preisverfall von durchschnittlich 3,3 Prozent.

Während die Auguren bei der Bürokommunikation einen Rückgang von drei Prozent prophezeien, sollen die IT-Komponenten für Rechenzentren (RZ) um bis zu 6,4 Prozent billiger werden. Bei den Datenbanken und SAP-Anwendungen ist dagegen mit einem leichten Anstieg der Preise um 1,2 Prozent bis Jahresende zu rechnen. (hv)