Die IBM-Peripherie und die PCM-Alternativen

05.11.1982

MÜNCHEN (rs) - Was den Herstellern von Zentraleinheiten recht ist, ist den Produzenten IBM-kompatibler Peripherie billig: Zu fast jedem Produkt des Marktführers, seien es Platten oder Bandlaufwerke, Drucker oder DÜ-Rechner, gibt es wenigstens zwei Alternativmodelle. Dies könnte sich vor allem preislich für den Anwender auszahlen. Denn die Lieferverzögerung bei den 3380-Gigabyte-Platten der IBM hat zu einem fast ruinösen Wettbewerb auf diesem Sektor geführt. Dabei spielt ein PCM-Produkt auf dem Magnetplattensektor eine besondere Rolle: die 3350-Alternative mit doppelter Aufzeichnungsdichte. Diesem Speichersystem hat die IBM nichts entgegenzusetzen. Doch die zur Zeit im Plattenverkauf noch herrschenden orientalischen Vertriebssitten" (CW 28/82 S. 1), wo zum Teil von Preisnachlässen bis zu 70 Prozent die Rede ist, werden bald einem ruhigeren Geschäftsgebaren Platz machen: dann nämlich, wenn IBM die vom Anwender ersehnten Superplatten endlich in größeren Stückzahlen liefern kann.