Hardware im Test

Die günstigsten Netbooks

09.06.2010
Von  und Alexander Kuch
Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Aktuelle Netbooks kosten rund 400 Euro. Wirklich billig ist das nicht. Mehr Chancen für Schnäppchen-Jäger bieten die vorgestellten Mini-Laptops.

Zum Preis von 299 Euro brachte Asus im Januar 2008 mit dem Eee PC 701 4G das erste Netbook auf den Markt. Damals war das ein sensationell günstiger Preis für einen Mobilrechner – auch wenn er nur ein sieben Zoll großes Display und lächerliche 4 GB Speicherkapazität besaß.

Aktuelle Netbooks bieten eine Display-Diagonale von 10,2 bis 12,1 Zoll und eine Festplattenkapazität von 160 bis 320 GB. Allerdings kosten sie mit 350 bis über 450 Euro deutlich mehr als der Eee PC 701 damals. Schnäppchen-Jäger sollten deshalb bei Netbooks unter 300 Euro zuschlagen - doch in dieser Preisklasse müssen Sie Kompromisse eingehen: Die günstigen Zwerge besitzen meist ein kleines Display oder halten im Akkubetrieb nicht lange durch. Ihre Tastatur ist winzig oder sie haben nur wenig Speicherplatz. Einige arbeiten mit einem extrem schwachbrüstigen Prozessor, der die ohnehin maue Rechenleistung noch stärker in den Keller drückt. Dafür kosten alle vorgestellten Netbooks nur 269 bis maximal 333 Euro.

Kaufratgeber: So finden Sie das perfekte Netbook

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation PC-Welt. (mhr)