Gadgets contra Umweltschutz

Die größten Umweltsünder - PCs, MP3-Player, Spielekonsole, Handy

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
Die Non-Profit-Organisation Energy Savings Trust (EST) und die zwischenstaatliche International Energy Agency (IEA) warnen vor großen Energiefressern in privaten Haushalten: Flachbild-TVs, MP3-Playern, Spielekonsolen etc.

Nach übereinstimmenden Untersuchungen des EST und der IEA werden Consumer-Elektronik-Geräte schon 2010 in privaten Haushalten den meisten Strom verbrauchen. Damit lösen sie herkömmliche Energiekonsumenten wie etwa Waschmaschinen, Beleuchtung oder Kühlschränke ab. Bis 2020 könnten PCs, Unterhaltungselektronik und andere Elektronik-Gadgets fast die Hälfte des gesamten Energiebedarfs konsumieren - 45 Prozent des gesamten Stroms eines Haushalts. Heute sind es erst 25 Prozent.

Die Selbstverständlichkeit, mit der Konsumenten überall in der Welt zig Geräte für die Unterhaltung, Kommunikation und Informationsbeschaffung nutzen, läuft somit konträr zu allen Bemühungen, den Energieverbrauch und damit in aller Regel auch den Ausstoß an Kohlendioxid zu reduzieren.