Fernsehmarktforschung

Die GfK kooperiert mit Twitter

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Nürnberger Quotenlieferanten von der GfK kooperieren bei der Fernsehmarktforschung jetzt mit Twitter.

Der neue Service "GfK Twitter TV Ratings" liefert einer Mitteilung zufolge Erkenntnisse über die Häufigkeit und Reichweite der von Twitter-Nutzern im Zusammenhang mit Fernsehsendungen und Kampagnen gesendeten Kurznachrichten. Diese Informationen über die Interaktionen auf dem "Second Screen" seien für Medienunternehmen und -agenturen äußerst wichtig, da sie Einblicke in die wachsende Bedeutung von Live-Kommentierungen in den sozialen Medien ermöglichten, so die GfK.

Die GfK-Zentrale in Nürnberg
Die GfK-Zentrale in Nürnberg
Foto: GfK

GfK Twitter TV Ratings werde im Laufe dieses Jahres in Deutschland, Österreich und den Niederlanden eingeführt. "Wir sind begeistert über die Partnerschaft mit Twitter", sagt GfK-Chef Matthias Hartmann. "Wir stehen erst am Anfang der digitalen Transformation der Medien und Twitter hat sich als ‚Social Soundtrack’ von Live-Veranstaltungen und Fernsehsendungen bewiesen."

Twitter hatte im vergangenen Jahr den Social-TV-Analytics-Dienstleiter Bluefin Labs übernommen und kooperiert in den USA bereits mit dem dortigen GfK-Pendant Nielsen.