Fusion im Herbst

Die drei großen CIO-Verbände schließen sich zusammen

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
CIO Circle, CIOcolloquium und das CIO Forum wollen künftig an einem Strang ziehen und mit einer Stimme sprechen.
Thomas Endres, Sprecher des CIOcolloquiums
Thomas Endres, Sprecher des CIOcolloquiums
Foto: Joachim Wendler

Noch vor dem "IT-Gipfel" Anfang Dezember dieses Jahres wollen sich der CIO Circle, das CIOcolloquium und das CIO Forum zu einer gemeinsamen Interessenvertretung der IT-Anwender zusammengeschlossen haben. Darauf einigten sich die drei Verbände jetzt. Eine Fusion der beiden erstgenannten Organisationen ist schon seit dem Sommer vergangenen Jahres ein Thema. Dass sich auch das CIO Forum anschließen will, ist neu.

Die deutschen CIOs müssten künftig "mit einer Stimme sprechen" - gegenüber den Anbietern, die mit dem Bitkom bereits eine professionell arbeitende Interessenvertretung hätten, gegenüber der Politik sowie gegenüber Forschung und Lehre, so Thomas Endres, CIO der Deutschen Lufthansa AG und Sprecher des CIO-Colloquiums. "Eine gemeinsame CIO-Organisation macht es auch für den Bitkom einfacher, mit uns zu reden", ergänzte Joachim Reichel, CIO der Wacker AG. Und laut Michael Kranz, CIO der Krones AG, "ergibt eine Bündelung schon deshalb Sinn, weil wir doch viele gleiche Themen bearbeiten".

Wie die Struktur des neuen Verbands aussehen soll, wer ihn leiten wird und was die Mitgliedschaft kostet, soll im Lauf des Sommers geklärt werden. Die drei Organisationen haben derzeit insgesamt 1500 Mitglieder. Die Gebühren werden voraussichtlich nach den jeweils in Anspruch genommenen Leistungen berechnet.