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Die DBV-Winterthur spart Geld dank Speichervirtualisierung

29.03.2006
Die Versicherung wünschte sich ein zentrales Speichermanagement und eine Möglichkeit zur kostengünstigen Erweiterung der Speicherkapazität.

Die DBV-Winterthur unterhält in der Wiesbadener Zentrale zwei getrennte Rechenzentren, die jeweils auch ein Speichernetz beeinhalten. Als Datenspeicher kam jeweils ein "Lightning 9960" von Hitachi Data Systems zum Einsatz. Aus Gründen der Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit wurden die Daten zwischen beiden Speichern gespiegelt, obwohl dabei Leistungseinbußen zu verzeichnen waren.

Projektsteckbrief

Projektart: Einführung einer Virtualisierungslösung für die Speicherumgebung.

Branche: Versicherung.

Dienstleister: Kramer und Crew, Köln.

Produkte: SAN Symphony und SAN Maestro von Datacore

Als man sich bei der Versicherungsgruppe dazu entschloss, zusätzliche SAP-Anwendungen in die gesicherte Speicherlandschaft aufzunehmen und zudem das Content-Management-System von Filenet erweitert und zusätzliche Exchange-Server integriert werden sollten, stieß man an die Grenzen der bestehenden Speicherumgebung: Weder reichte die Kapazität aus, noch die Leistungsfähigkeit der Systeme.

Virtualisierung hieß die Lösung, die das Kölner Systemhaus Kramer und Crew der Versicherung zur Prüfung empfahl. Zum Einsatz kam "San Symphony" von Datacore. Damit gelang es nicht nur, beide SANs unter eine virtuelle Management-Plattform zu bringen, sondern es ließen sich auch Snapshot-Kopien der Daten und eine synchrone Datenspiegelung erzeugen. "Gleichzeitig können wir jetzt viel flexibler und kostengünstiger erweitern", freut sich Peter Seitz-McIntyre, IT-Leiter bei der DBV-Winterthur. Denn das Mirroring der Daten funktioniert auch zwischen dem Highend-Gerät Lightning und dem deutlich günstigeren Mittelklasse-Speicher "Thunder 9585V", was früher nicht möglich war. Die Versicherung spart so bei der Anschaffung von neuer Kapazität. Da die Datenspiegelung dank Datacore auch noch schneller passiert als früher zwischen den Highend-Systemen, erreicht der IT-Leiter sogar noch einen Leistungsgewinn.

Der virtuelle Speicherpool der Versicherung umfasst eine Kapazität von 30 TB, die über vier Storage Domain Server zentral verwaltet werden. Zirka 50 Servern wird daraus der benötigte Speicherplatz zugewiesen. Damit jederzeit Klarheit über Speicherbedarf und -auslastung besteht, setzt die Versicherung zusätzlich das Analysewerkzeug "SAN maestro" von Datacore ein. Das Tool liefert Angaben zu Geschwindigkeit, Kapazität, Häufigkeit von Zugriffen aller Applikationen und liefert so den Grundstock für die Zurechnung von Speicherdiensten. (kk)