IT & Business Excellence

Forrester Analyse

Die Chief Mobile Officer sollen kommen

25.04.2012
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Mobile Geräte sind weiter auf dem Vormarsch. Darauf müssen jetzt auch die Unternehmen reagieren - mit der Ernennung eines Chief Mobile Officers, fordert zumindest US-Marktforscher Forrester.

Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit werden bis zum Jahr 2016 über ein Smartphone oder ein Tablet-Gerät verfügen - und damit das Gefüge in der IT-Führungsriege von Unternehmen maßgeblich beeinflussen. Das prognostizieren die beiden Analysten des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmen Forrester, Ted Schadler und John McCarthy, in einem aktuellen Analyse-Papier.

"Design for mobile first"

Mobilität sei für Organisationen nicht nur einfach ein weiteres Tätigkeitsfeld für den IT-Support, postulieren Schadler und McCarthy. Die ortsunabhängige Kommunikation sei vielmehr Ausdruck einer neuen Form der Verbindlichkeit im Umgang mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Um bei der technologischen Weiterentwicklung mithalten zu können, müssten CIOs sich daher zusammen mit anderen Top-Managern für die Schaffung der Position eines "Chief Mobility Officers" (CMO) stark machen. Der oberste Mobility-Verantwortliche sei mit seinem Team in erster Linie dafür verantwortlich, eine unternehmensweite Mobile Strategie festzulegen. Ihr Ziel: Alle Investitionen in Business und Technologien unter der Maßgabe "Design for Mobile first" vorzunehmen.

Inhalt dieses Artikels