Die besten Spiele-Notebooks

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Viele Anwender ersetzen mit einem Notebook ihren PC: Deshalb soll der Mobilrechner auch PC-Eigenschaften haben: hohe Rechenleistung, viele Schnittstellen und vor allem Spieletauglichkeit. Unser Test zeigt, welche Mobilrechner die meiste 3D-Power haben.

Kein Hersteller kann es sich derzeit leisten, ein Notebook für Privatanwender ohne ordentliche Grafikkarte anzubieten - außer im Billig-Segment. Für spieletaugliche Notebooks geben die meisten Anwender auch gerne mehr Geld aus: Denn eine leistungsfähige 3D-Grafikkarte ist immer noch ein Preistreiber - ordentliche Spiele-Notebooks kosten meist deutlich über 1000 Euro, da sie neben einer Grafikkarte auch einen potenten Prozessor und ein hochwertiges Display benötigen.

Nach oben sind dann kaum Grenzen gesetzt: Notebooks, die auf kompromisslose 3D-Leistung setzen wie das Nexoc Archimedes E408 oder ein hochwertiges Display und Aussattungsmerkmale wie einen Blu-Ray-Brenner mitbringen - etwa das Sony VGN-AR21S - durchbrechen locker die Grenze von 2500 Euro.

Anders als beim PC, wo man bei wachsenden 3D-Ansprüchen einfach eine schnellere Grafikkarte nachrüstet, muss man beim Mobilrechner schon beim Kauf darauf achten, dass die Leistung des Grafikchips zum Notebook passt - zur Rechenkraft des Prozessors und ganz besonders zur Auflösung des Displays.

Denn ideale Bildqualität gibt es beim Notebook nur, wenn Sie in der maximalen Auflösung spielen, da das Display sonst interpolieren muss oder die kleinere Auflösung in Originalgröße mit schwarzen Rändern auf den Schirm bringt.

Idealerweise schafft der Grafikchip spielbare Bildraten auch in der maximalen Auflösung und bei optimalen Effekten - und besitzt dann noch Reserven, damit sich das Spiel zum Beispiel durch Aktivieren der Kantenglättung weiter verschönern lässt.

Eine Mittelklasse-Grafikkarte wie Nvidia Geforce Go 7700 kann daher eine bessere Wahl sein, wenn das Notebook-Display 1280 x 800 Bildpunkte auflöst als die Verbindung High-End-Chip - zum Beispiel Geforce Go 7900GTX - und WUXGA-Display (1920 x 1200): Während beim Mittelklasse-Notebook auch aktuelle Spiele noch flüssig laufen, müssen Sie beim High-End-Notebook in sehr grafiklastigen Spielen trotz der höheren 3D-Leistung oft die Auflösung herunterdrehen.