Vergleichstest

Die besten Notebooks unter 1000 Euro

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Schnell, sparsam und gut ausgestattet: Diese Eigenschaften sollte ein gutes Notebook haben. Wir empfehlen acht Laptops unter 1000 Euro.
Die besten Notebooks unter 1000 Euro
Die besten Notebooks unter 1000 Euro
Foto: Medion

Die Frage nach dem richtigen Notebook-Prozessor lässt sich schnell beantworten: Intels zweite Core-Generation mit dem Codenamen Sandy Bridge ist derzeit das Maß aller Dinge. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten dabei die CPUs aus der Core-i5-Serie, zum Beispiel der Core i5-2410M.

Intel ist das Maß aller Dinge

Anders als bei den Netbooks, wo die Ontario-CPUs Intel Atom-Prozessoren den Rang ablaufen, kann AMD bei den Notebooks derzeit nichts Konkurrenzfähiges anbieten. Das könnte sich erst mit dem neuen Notebook-Prozessor Llano ändern, dessen Vorstellung für Mitte Juni erwartet wird. Höchstens, wenn es um sehr günstige Laptops geht, kann AMD mithalten, beispielsweise mit dem E-350.

Gegenüber den ersten Core-Modellen sind die neuen Prozessoren je nach Anwendung zehn bis 20 Prozent schneller. Außerdem arbeiten sie auch sparsamer, was Sandy-Bridge-Notebooks zu einer längeren Akkulaufzeit verhilft. Und dank des Notebook-Preisverfalls bekommen Sie gut ausgestattete Notebooks mit einem Core i5 schon ab rund 650 Euro. Für die Vorgänger-Generation mit Core i5 musste man noch rund 800 Euro hinlegen.

So viel kostet ein gutes Notebook

Zwischen 600 bis 700 Euro müssen Sie derzeit hinlegen, um ein ordentlich ausgestattetes Notebook mit Core i5-2410M und einer leistungsfähigen Mittelklasse-Grafikkarte zu bekommen. Zukunftssichere Anschlüsse wie USB 3.0 sind hier an Bord.

Unter 600 Euro gibt es etwas weniger Rechenleistung, vor allem, wenn es um 3D-Spiele geht. Wer zwischen 800 und 1000 Euro anlegt, darf mit mehr Ausstattung rechnen, zum Beispiel einem Blu-ray-Laufwerk. In dieser Preisklasse gibt es auch viele Notebooks, die sich mit auffälligem Design und hochwertigeren Gehäusematerial von der Masse abheben.

Test-Sieger: Medion Akoya P6631

Ausstattungs-Monster: Medion Akoya P6631
Ausstattungs-Monster: Medion Akoya P6631
Foto: Medion

Das Medion-Notebook bietet Tempo und vor allem eine üppige Ausstattung – darunter 8 GB RAM, Blu-ray-Laufwerk und ein Full-HD-Display. Auch die Qualität des Bildschirms ist überdurchschnittlich. Allerdings ist auch das Medion Akoya P6631 nicht ganz fehlerfrei: Im Test störten der klaute Lüfter und die lapprige Tastatur.

Preis-Leistungs-Sieger: Acer Aspire 5750G

Lieferte im Test 5,5 Stunden Akkulaufzeit: Acer Aspire 5750G
Lieferte im Test 5,5 Stunden Akkulaufzeit: Acer Aspire 5750G
Foto: Acer

Für rund 650 Euro ist Acer-Notebook kaum langsamer als der Testsieger, bietet aber weniger Ausstattung. Dafür überzeugte es mit einer sehr ordentlichen Akkulaufzeit.