Mini-PCs im Test

Die besten Nettops im Vergleich

17.07.2009
Von Alexander Kuch und Michael Schmelzle
Kleine Rechner kommen groß raus. Schicke und leistungsstarke Nettops werden für Büro und Wohnzimmer immer interessanter. Die CW-Schwesterpublikation PC-Welt hat zehn Bonsai-PCs unter die Lupe genommen.

Beflügelt vom Erfolg der handlichen Netbooks versuchen immer mehr Hersteller ihr Glück mit kompakten Desktop-Systemen, den so genannten Nettops. Die günstigen und im Stromverbrauch sparsamen Mini-Rechner basieren wie die Netbooks meist auf der Atom-Prozessorplattform von Intel. Zwar können Nettops von ihrer Leistung nicht mit herkömmlichen Desktop-Systemen mithalten. Dafür arbeiten die Rechner leise - ein nicht zu unterschätzender Vorteil gerade im Wohnzimmer - und sie schonen mit Preisen ab etwa 250 Euro den Geldbeutel der Kunden.

Mit dem wachsenden Interesse kommt auch mehr Bewegung in den noch jungen Markt. Viele Hersteller haben sich in der Vergangenheit auf eine Standard-Konfiguration bestehend aus Intels CPU Atom 230 mit einem Kern, Onboard-Grafik, 1 GB Arbeitsspeicher und Windows XP als Betriebssystem festgelegt. Das reicht für Büro-Aufgaben, zum Surfen im Internet und für E-Mail völlig aus. Mittlerweile gibt es jedoch immer mehr Variationen: Die Rechner bringen einen DVD-Brenner, WLAN oder gar ein eigenes Display mit. Auch in Sachen Rechenplattform gibt es inzwischen Alternativen: Intel baut seine Atom-Plattform weiter aus und auch Nvidia will sich mit dem Tegra-Chipsatz einen Anteil vom Kuchen sichern. Punkten will der Herausforderer vor allem mit dem integrierten Grafikkern. Es ist zu erwarten, dass wie bei den Netbooks auch noch andere Anbieter ihren Hut in den Ring werfen und eigene Plattformen und Chips für das aufkeimende Marktsegment herausbringen werden.

Die COMPUTERWOCHE-Schwesterpublikation PC-Welt hat sich die aktuellen Nettops angesehen und miteinander verglichen. Lesen Sie was, die neuen Bonsai-Rechner leisten und für welche Einsatzgebiete sie sich am besten eignen.