Wordpress, Joomla, Drupal und TYPO3

Die besten kostenlosen CMS

Christoph Plessner ist geschäftsführender Gesellschafter der visual4 GmbH in Stuttgart. Er verfügt über 10 Jahre Erfahrung im Bereich Beratung und Projektmanagement bei webbasierten Open Source CMS und CRM Systemen für mittelständische Unternehmen. Zusätzlich war er als Dozent an der Macromedia Hochschule für Medien im Bereich strategische Kommunikation tätig. Seine Themenschwerpunkte sind Kundenbeziehungsmanagement und Online Marketing.
Simon verantwortet auf Computerwoche online redaktionell leitend überwiegend alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz. Er entwickelt darüber hinaus innovative Darstellungsformate, beschäftigt sich besonders gerne mit Datenanalyse und -visualisierung und steht für Reportagen und Interviews vor der Kamera. Außerdem betreut der studierte Media Producer den täglichen Früh-Newsletter der Computerwoche. Aufgaben in der Traffic- und Keyword-Analyse, dem Content Management sowie die inoffizielle Funktion "redaktioneller Fußballexperte" runden sein Profil ab.
Web-Content-Management-Systeme sind zunehmend ein Muss. visual4 hat die Open-Source-Systeme Wordpress, Joomla, Drupal und TYPO3 getestet.

Der Einsatz des richtigen Web-Content-Management-Systems, kurz auch CMS genannt, wird für Unternehmen immer vordringlicher, denn das Internet ist bereits fester Bestandteil unserer Informationsgesellschaft und enthält unendlich viele Daten, Informationen und Wissen. Für die meisten Firmen bietet sich das Web daher als wichtiges Marketing-Instrument sowie effizienter Kommunikationskanal an. Informationen können einfach aktualisiert, Kampagnen direkt ausgewertet und neue Märkte erschlossen werden. Dadurch wird die Reichweite erhöht und sorgt für neue Aufträge.

Open-Source-Lösungen punkten mit Wirtschaftlichkeit

Open-Source-Lösungen spielen auch in Sachen CMS eine starke Rolle und rangieren auf den vordersten Plätzen. Sie sind wirtschaftlich attraktiv, weil keine Lizenzkosten anfallen. Darüber hinaus sind sie entwicklungstechnisch auf dem aktuellsten Stand, da jeder Zugriff auf den Quellcode hat. Open-Source-Communities pflegen einen regen fachlichen Austausch und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die Zahl der Open-Source-CMS-Lösungen liegt unter Berücksichtigung aller Skript- beziehungsweise Programmiersprachen wie Java, Perl, Python oder PHP zwischen 200 und 300 Systemen.

Die Qual der Wahl mildern

Für Entscheider aus der Geschäftsführung, der IT-Abteilung oder aus dem Marketing ist es bei dieser Vielzahl an Produkten nahezu unmöglich, eigenständig eine Entscheidung für das richtige CMS zu treffen. Ein Vergleich der unterschiedlichen Content-Management-Systeme ist aufgrund des enormen Funktionsumfanges sehr aufwendig und nur bedingt hilfreich.

Marketing-Instrument und Kommunikationskanal

Weitaus wichtiger als der reine Vergleich sind das Ziel sowie die Prozesse, die mit dem System beziehungsweise dem potentiellen Marketing-Instrument und Kommunikationskanal erreicht und umgesetzt werden sollen. Hier kann es hilfreich sein, einen Workshop mit einem unabhängigen und erfahrenen Anbieter zu veranstalten, um gemeinsam eine Systementscheidung zu treffen.

Anwendungsfelder der Content-Management-Systeme

Grundsätzlich lassen sich Content-Management-Systeme in folgende Anwendungsfelder gliedern:

Web-Content-Management: Web-Content-Management-Systeme dienen der gemeinsamen Erstellung, Bearbeitung, Verwaltung und Veröffentlichung von Seiten und Inhalten (Texte, Bilder oder Multimedia-Inhalte). Die Veröffentlichung von News, die Bereitstellung einer Volltextsuche, eine umfangreiche Rechteverwaltung und eine mehrsprachige Umsetzung sind oftmals Standardanforderungen.

Blog Publishing/News: Systeme für das Erstellen eines Blogs sollten Artikel, Kategorien, logische Verknüpfungen, zeitgesteuerte Veröffentlichungen sowie Web-2.0-Funktionen bieten. Viele Inhalte mit sozialen Interaktionsmöglichkeiten der Leser, zum Beispiel einer Kommentarfunktion, sind für eine erfolgreiche Präsentation im Internet unerlässlich. Zusatzmerkmale wie schnelles und spontanes Verfassen, auch ohne das Backend des CMS, liefern hier einen zusätzlichen Mehrwert.

Social Publishing/Communities: Der Fokus bei Social Publishing liegt auf der Entwicklung von Web-Communities, in denen die Funktionsumfänge über die Standardfunktionen der Inhaltsverwaltung hinausgehen. Die Community-Mitglieder können gemeinsam Inhalte erstellen (User Generated Content) und über diese in den Foren diskutieren, sie gemeinsam kommentieren, bewerten und ergänzen. Das Grundsystem ist modular aufgebaut und kann beliebig durch weitere Web-2.0-Funktionen ergänzt werden.

Nachfolgend werden vier Web-Content-Management-Systeme auf Open-Source-Basis von visual4 beleuchtet und abschließend verglichen. Eine ausführliche Dokumentation über den CMS-Vergleich finden Sie auch hier.

Inhalt dieses Artikels

 

Tille

Du bist aber nicht auf dem Stand der Dinge. Gerade bei Joomla wurde doch mit den 3.x Versionen sehr viel gut gemacht.

Robbz

Anstatt Wordpress zu verwenden (wo man mit sehr sehr einfachen Mitteln die Loginnamen aller im System vorhandenen User rausfinden kann: http://www.acunetix.com/blog/a... und das vom Entwicklerteam NICHT als Sicherheitslücke angesehen wird), kann man auch Joomla verwenden.
Joomla ist mindestens so einfach zu bedienen wie WP und mind. so erweiterbar. Für die Entwicklung finde ich Joomla besser als WP, da Joomla MVC basiert ist, Wordpress scheinbar nur funktionalen Spaghetticode annimmt.

Davis Brown

I think Wordpress, Joomla and Drupal are the best. I use these cms for creating themes and templates by using the framework of templatetoaster

comments powered by Disqus