Alexa Smart Home

Die besten Geräte für Amazon Echo

Wolfgang Emmer arbeitet bei Evernine.
Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Mit Amazons digitaler Assistentin Alexa und Amazon Echo bedienen Sie Ihr Smart Home per Sprachbefehl. Wir stellen die besten Geräte für Alexa Smart Home vor.
Amazon Alexa kann zur zentralen Bedieneinheit des Smart Home werden.
Amazon Alexa kann zur zentralen Bedieneinheit des Smart Home werden.
Foto: Amazon

Lange war Amazon Echo nur über ein Einladungssystem verfügbar, nun verkauft Amazon seinen Lautsprecher Amazon Echo auch ohne Einladung. Mit Hilfe von Amazon Echo lassen sich per Sprachbefehl Smart Devices im Haus steuern, es kann Musik abgespielt oder Termine gesetzt werden, Lichter gedimmt und vieles mehr.

PC-Welt nahm die besten Geräte für Amazon Echo unter die Lupe und verrät, mit welchen smarten Devices Alexa schon jetzt ein Smart Home steuern kann.

Alexa - die Zukunft?

"Alexa, sag Neato, dass er saubermachen soll". So könnte die Zukunft mit Alexa Smart Home aussehen. Denn immer mehr Deutsche sprechen mit einem schwarzen Zylinder - und bekommen nicht nur schlaue Antworten oder den nächsten Song abgespielt. Amazon Echo mit Alexa aktiviert Lichter, regelt die Heizung und beauftragt auf Wunsch sogar den Staubsaugroboter.

Die Alexa-Smart-Home-Familie wächst beinahe täglich: Die Liste der kompatiblen Geräte für Amazons digitale Assistentin fürs Zuhause wird immer länger. Steckdosen, Beleuchtungen oder Thermostate sind im Internet der Dinge erst der Anfang.

Amazon Echo und die dazu gehörige App.
Amazon Echo und die dazu gehörige App.
Foto: Amazon

Amazon Alexa und Echo kurz erklärt

Alexa ist die digitale Assistentin in Amazons Smart Home-Lösung. Wie Apple Siri, Google Now oder Microsoft Cortana versucht sie - soweit es ihre künstliche Intelligenz erlaubt - mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Nur eben nicht auf dem Smartphone oder Notebook, sondern in einem vernetzten Lautsprecher im Wohnzimmer, der Amazon Echo heißt.

Die Oberseite von Echo mit den Bedienknöpfen und den Mikrofonen sowie den LEDs.
Die Oberseite von Echo mit den Bedienknöpfen und den Mikrofonen sowie den LEDs.
Foto: Amazon

In dem zylinderförmigen Assistenten (235 x 83,5 x 83,5 mm groß, knapp 1 kg schwer) verbaut Amazon nicht nur die Lautsprecher (63 mm-Woofer und 50 mm-Hochtonlautsprecher) für die Tonausgabe, sondern unter dem Lichtring rundherum auch sieben Mikrofone, mit denen Echo in alle Richtungen gleichzeitig hören kann. Die Stromversorgung erfolgt über ein Netzteil, die Verbindung zum Smartphones und zu den Smart-Home-Geräten basiert auf WLAN-N (Dualband-WLAN mit zwei Antennen, MIMO) und Bluetooth (A2DP, AVRCP). Mit dem Drehring am oberen Ende regeln Sie die Lautstärke. Die Alexa App gibt es für iOS und Android.

Außerdem befinden sich oben auf Echo eine Taste zum Stummschalten der Mikrofone (wichtig für den Datenschutz) und eine "Aktionstaste". Mit Letzterer können Sie zum Beispiel den Timer ausschalten.

Aus Datenschutzgründen wartet Echo zunächst einmal auf ein genau festgelegtes Signalwort wie "Alexa", "Echo" oder "Amazon". Erst auf diesen Befehl hin überträgt Echo Ihre Sprachanweisungen auf die Server von Amazon. Dort in der Cloud wertet Alexa Ihre Befehle aus und reagiert entsprechend. Oder auch nicht: Falls Alexa Sie nicht verstanden hat. Wenn Sie die Mikrofon-aus-Taste auf Echo drücken, schaltet Echo die Mikrofone ab.

Skills

Zu Alexas Stärken gehört die Fähigkeiten auf einen bestimmten Sprachbefehl hin Timer zu stellen oder Bestellungen auszuführen. Alexa lernt ständig hinzu. Ob die digitale Assistentin einen Befehl kennt, legt sprachspezifisch die Liste der sogenannten Third Party Skills fest. Alexa versteht bereits über 3.000 englischsprachige Anweisungen, im Deutschen sind es derzeit um die 1000.

Diese Skills-Anzahl wird nur erreicht, weil Alexa mit vielen anderen Geräten gut zurechtkommt. Und da im Internet der Dinge bekanntlich alle Geräte miteinander sprechen, hat Amazon Echo das Zeug zu einem Sprachsteuerungsinstrument, das tief in unser Zuhause eingreift.

Die interessantesten Smart-Home-Geräte für Alexa im Überblick

Wenn man derzeit auf Amazons Echo-Seite unterwegs ist, sieht man vor allem kompatible Steckdosen oder Lichter. Aber die Entwicklung schreitet rasant voran. PC-WELT verrät die interessantesten Geräte für die schwarze Zylinderbox.

Qivicon: Das Smart-Home-System der Telekom

Mit dem Qivicon System hat auch die Deutsche Telekom passende Hardware für das smarte Zuhause im Portfolio. Wer gleichzeitig noch Amazon Echo besitzt, braucht nicht einmal mehr übers Smartphone zu wischen, um die Heizung anzuschmeißen. Denn Amazon Echo ist kompatibel mit dem System des magentafarbenen Kommunikationsanbieters.

Qivicon und Alexa ermöglichen im Zusammenspiel die Steuerung des gesamten Hauses per Sprache.
Qivicon und Alexa ermöglichen im Zusammenspiel die Steuerung des gesamten Hauses per Sprache.
Foto: Qivicon

Mit dem richtigen Sprachbefehl zieht Alexa auf Wunsch Jalousien hoch, macht das Licht an oder aktiviert Überwachungskameras. Auch steuerbare Steckdosen alias Zwischenstecker bietet der Hersteller an, mit denen man Geräte an- und ausschalten kann. Qivicon zeichnet sich durch eine hohe Kompatibilität zu anderen Systemen von Osram, Miele oder Sonos aus.