Top-10-Liste der DSL-Router

Die beliebtesten DSL-Router

14.07.2012
Von  und Florian Horner
Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei der IDG Business Media GmbH tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server-, Storage- und Netzwerk-Umfeld und im Bereich neuer Technologien zurück. Vor seiner Fachredakteurslaufbahn arbeitete er in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
DSL-Router verbinden lokale LAN- oder WLAN-Systeme über eine integrierte Firewall mit dem Internet. Um Ausfall- oder Sicherheitsrisiken zu vermeiden, ist es wichtig, auf das richtige Gerät zu setzen.

DSL-Router schlagen im Unternehmen die Brücke zwischen Internet und Arbeitsplatzrechner. Damit sind sie besonders in kleinen Betrieben, Büros oder Zweigstellen beliebt, in denen keine aufwendige Netzwerkinfrastruktur vorhanden ist. Zu Hause ist das nicht anders. Bei Privatanwendern haben sich die Komplettlösungen längst durchgesetzt.

Wichtige Punkte beim Router-Kauf

Bei der Konfiguration kommen moderne DSL-Router dem Anwender schon sehr entgegen. Der Grund ist unter anderem darin zu sehen, dass bei Privatanwendern die Heimvernetzung rasant voranschreitet. Endanwender, die ihre heimische Infrastruktur in die eigenen Hände nehmen wollen, möchten nicht mit einer komplizierten Einrichtung konfrontiert werden. Das färbt auch auf die Profi-Produkte der Netzwerkhersteller ab.

Die Zuverlässigkeit ist ein weiteres Kriterium, nach dem sich Anwender bewusst für oder gegen einen DSL-Router entscheidet. Viele Modelle sind mit Backup-Mechanismen ausgestattet, über die die Internetverbindung selbst beim DSL-Komplettausfall noch aufrechterhalten wird. Früher wurde dafür die ISDN-Leitung genutzt. Heutzutage statten viele Hersteller ihre Produkte mit einem UMTS-Modem aus oder bieten die Möglichkeit über einen USB-Port einen entsprechenden UMTS-Stick zu nutzen.

Als Letztes sollte noch das Thema Sicherheit nicht zu kurz kommen - besonders im Unternehmenseinsatz. Wo der Heimanwender mit einer NAT-Konfiguration zufrieden ist, bedarf es im Geschäft weiteren Schutzfunktionen, über die ein DSL-Router mindesten verfügen sollte. Eine Hardware-Firewall auf SPI-Basis stellt das Minimum dar. VPN-Funktionen wie Hardware-beschleunigte IPSec-Tunnel gehören auf die Habenseite. Verfügt der Router über WLAN-Komponenten, dann sollte das Senden getrennter SSIDs zum Mindestumfang zählen.

Achtung: Aktuell gibt es eine Warnmeldung vor einer Sicherheitslücke bei WLAN-Routern mit integrierter WPS-Funktion. Nähere Informationen welche WLAN-Router von diesem Sicherheitsleck betroffen sind, erhalten Sie auf der US-CERT-Webseite und in einem Dokument vom Stefan Viehböck und Craig Heffner.

DSL-Router mit Modem und WLAN

Waren DSL-Router früher zu kaum mehr als zum Verbindungsaufbau mit dem Internet fähig, lernen Sie mit zunehmender Rechenleistung auch zahlreiche neue Funktionen hinzu. Auch hier spielt das Thema Heimvernetzung wieder eine große Rolle. Beispielsweise verfügt die populäre FRITZ!Box Fon WLAN 7390 über NAS-Funktionen, mit denen der Datenzugriff aus dem gesamten Netzwerk heraus möglich wird. Andere Modelle wie der Speedport-Modelle beschränken sich auf den Netzbetrieb inklusive WLAN und DSL Modem ohne Extras.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation TecChannel. (mhr)