Sicherheitsfunktionen von Windows 10

Die 10 besten Tipps zu Sicherheit & Datenschutz

Im Hinblick auf die internen Sicherheitsfunktionen schneidet Windows 10 besser als seine Vorgänger ab. Verlassen Sie sich aber nicht auf die Vorgaben, sondern erhöhen Sie die Systemsicherheit durch individuelle Anpassungen.
Foto: Maksim Kabakou - shutterstock.com

1. Sicheres Kontokennwort festlegen

Gleich ob Sie sich mit Ihrer Microsoft-ID oder einem lokalen Windows-Konto am System anmelden: Vergeben Sie in beiden Fällen ein sicheres Kennwort, auch wenn es etwas mehr Zeit bei der Eingabe erfordert. Es sollte aus Groß-und Kleinbuchstaben in gemischter Schreibweise sowie Sonderzeichen bestehen und mindestens 10 Zeichen lang sein. Achten Sie beim einzugebenden Kennworthinweis darauf, dass er wirklich nur Ihnen und nicht auch Fremden hilft.

2. Bildcode statt Passwort aktivieren

In Windows 10 können Sie sich alternativ zu einem Passwort auch mit einem Bildcode, also einer zuvor festgelegten Finger-oder Mausgeste auf einem Foto anmelden – ideal ist das für Geräte mit Touch-Funktion, doch auch am Desktop-PC funktioniert es. Einrichten lässt sich der Bildcode in den PC-Einstellungen direkt unter dem Passwort. Suchen Sie sich ein Foto aus Ihrer Sammlung aus und zeichnen dann an beliebiger Stelle drei Gesten darauf: Das können Kreise, Linien oder Wischbewegungen sein. Sollten Sie die Gesten später vergessen haben, ist auch eine Anmeldung mit Ihrem Passwort möglich.

3. Automatische System-Updates prüfen

Dank der voreingestellten automatischen Updates lädt Windows 10 TP ohne Zutun des Anwenders alle wichtigen System-Updates herunter und installiert sie.
Dank der voreingestellten automatischen Updates lädt Windows 10 TP ohne Zutun des Anwenders alle wichtigen System-Updates herunter und installiert sie.

Windows 10 TP ist für automatische System-Updates vorkonfiguriert, lädt und installiert also von Microsoft bereitgestellte Windows-Aktualisierungen ohne Benutzereingriff. Sie sollten sich regelmäßig im Wartungscenter oder den PC-Einstellungen unter „Update/Wiederherstellung“ überzeugen, dass das Automatik-Update aktiv ist. Nach der Installation von Updates wartet Windows zwei Tage, bis das System den PC neu startet, um etwaige Sicherheits-Updates wirksam zu machen. Während dieser beiden Tage bleibt Windows trotz erfolgtem Update also ungeschützt. Warten Sie nach sicherheitsrelevanten Updates daher nicht darauf, dass Windows automatisch neu startet. Führen Sie den Neustart nach solchen Updates selbst zeitnah durch.

Inhalt dieses Artikels

 

Dirk Haar

Ohne Häme: LINUX verwenden.

Zumindest als DualBoot-System ggf. als Bootstick hat as einen enormen Vorteil:
Ein Virenscan eines Windowssystems *unter* Windows ist heute nahezu sinnfrei, da es mittlerweile (wieder) aktive Stealth-Techniken gibt, die den Scan trotz Infektion ergebnislos enden lassen.

Ein Booten von Linux - sei es nur für den Virenscan - ist von daher extrem sinnvoll.

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