CW-Marktübersicht: 19 Maschinen für den Erstanwender

Dialogcomputer: l920 Zeichen Display und Floppy obligatorisch

28.04.1978

MÜNCHEN (sf) - Als reichlich spät empfinden DV-Fachleute Sperry Univacs Einstieg in den Markt der dialogorientierten Kleincomputersysteme mit dem jüngst vorgestellten Modell BC/7. Der Hersteller gibt sich gelassen: "Wir wollten diesen Markt erst genau beobachten", so Rudi Borgstedt, Leiter Vertriebsunterstützung des neuen Univac-Geschäftsbereiches "Basisdatenverarbeitung", in einem CW-Interview.

Immerhin drängt Univacs frisch rekrutierte BC/7-Mannschaft in ein Marktsegment, das zwar von Konkurrenten nur so wimmelt, dem andererseits aber ein immenses Wachstum vorausgesagt wird.

Die Computerwoche hat in einer Marktübersicht auf den beiden folgenden Seiten die augenblicklich wohl "schärfsten" BC/7-"Kontrahenten" aufgelistet. Darunter das erst kürzlich vorgestellte System P 430 von Philips (siehe CW Nr. 13 vom 28. 3. 78, Seite 1) sowie das neu bepreiste 8870 Einstiegsmodell von Nixdorf (siehe CW Nr. 14 vom 3. 4. 78, Seite 1).

Auffallend bei diesen Systemen ist die annähernd gleiche Konfigurierbarkeit: Hauptspeicherkapazität zwischen 64 und 128 KB, sechs bis acht ß Bildschirmterminals Ó 1920 Zeichen Disketten- und/oder Magnetplattenspeicher, Magnetband- beziehungsweise -kassetten-Einheiten sowie Zeichen- und Zeilendrucker. Als Programmiersprachen werden Cobol, Basic und RPG II bevorzugt.