Online-Portal für Freiberufler

Deutschsprachiger Marktplatz eröffnet

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Nach Angabe von Freelancer.com nutzen rund vier Millionen Selbstständige weltweit dessen Online-Plattform. Seit heute ist die Website auch unter einer deutschen Domain verfügbar.

"Angesichts des wachsenden Wettbewerbs in der Weltwirtschaft suchen deutsche Unternehmen nach Möglichkeiten, verstärkt mit Freelancern zusammenzuarbeiten", kommentiert Matt Barry, CEO von Freelancer den Start der deutschen Website. Über den Online-Marktplatz können Auftraggeber Freiberufler mit Projekten beispielsweise in den Bereichen Softwareentwicklung, Datenerfassung, Design bis hin zu Maschinenbau beauftragen.

Laut Barry ist das Portal in insgesamt 240 Ländern und Regionen vertreten und wird von rund vier Millionen Nutzern in Anspruch genommen. Dabei habe sich die Bandbreite der Aufträge und Projekte seit Gründung des Unternehmens 2004 stark ausgeweitet. So finden sich mittlerweile auch Ausschreibungen in Bereichen wie Astrophysik, Luftfahrt, Biotechnologie oder Industriedesign.

Aufträge werden ab 20 Euro angeboten, durchschnittliche Projektbudgets liegen nach Angaben der Betreiber bei unter 150 Euro. Die Zielgruppen von Freelancer.de sind insbesondere Startups und kleine Firmen. Wer ein Projekt ausschreibt, zahlt zunächst nichts. Allerdings verlangt das Unternehmen für einzelne Optionen - ähnlich wie bei Ebay - einen festen Betrag. So kostet die Hervorhebung als "eilig" fünf Euro. Soll das Portal ein Projekt in seiner Kategorie hervorheben, muss man 19 Euro investieren.