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Deutscher Softwarefälscher muss fünfeinhalb Jahre hinter Gitter

23.07.2004

Das Landgericht Bochum habe gestern den Anführer einer der größten deutschen Softwarefälscherbanden zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt, teilt Microsoft mit. Der Mann hatte in den 90er Jahren ein kriminelles Netz aus zahlreichen Firmen und Konten im Ausland aufgebaut und dann Schulversionen von Microsoft-Produkten zu Vollversionen "umgebaut" und damit gewerbsmäßig Kunden in Millionenhöhe betrogen. "Wir begrüßen die Entscheidung und sehen sie als Beleg dafür, dass Softwarepiraterie als schwerwiegendes Verbrechen zunehmend ernst genommen wird", kommentierte Hans-Jürgen Croissant, Leiter der deutschen Microsoft-Pressestelle. "Dies ist ein klares Signal an alle, die sich durch Softwarekriminalität in großem Stile bereichern wollen und damit den Staat, die Wirtschaft und die Endkunden in hohem Maße schädigen." (tc)