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Deutscher Informatikprofessor in Nobelpreis-Akademie aufgenommen

27.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Leiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Saarbrücken und Kaiserslautern, Wolfgang Wahlster, ist in Stockholm offiziell in die königlich schwedische Akademie der Wissenschaften aufgenommen worden. Die Berufung in das Gremium, das für die Vergabe von Nobelpreisen zuständig ist, erfolgte auf Grund seiner Leistungen im Bereich künstlicher Intelligenz und Wissensverarbeitung.

Wahlster leitete unter anderem das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Leitprojekt Smartkom, mit dem Deutschland eine wichtige Position in der multimodalen Mensch-Technik-Interaktion eingenommen hat. Er erhielt im Jahr 2000 den Beckurts-Preis und im darauf folgenden Jahr den Zukunftspreis des Bundespräsidenten. Der Saarbrücker Professor wurde von der 1739 gegründeten königlich schwedischen Akademie der Wissenschaften als einziger deutscher Forscher in die Akademieklasse für Ingenieurwissenschaften aufgenommen. Sie hat nach den Statuten zehn ausländische und zehn schwedische Mitglieder. Die Berufung erfolgt auf Lebenszeit. (hk)