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Deutsche Telekom verringert Verlust

24.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach vorläufigen Zahlen konnte die Deutsche Telekom ihren Konzernfehlbetrag im abgelaufenen ersten Fiskalquartal 2001 auf rund 400 Millionen Euro reduzieren. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag das Defizit noch bei einer Milliarde Euro. Abzüglich der Goodwill-Abschreibungen und UMTS-Kosten (Abschreibungen und Zinsen) stieg das Ergebnis in den ersten drei Monaten um über 18 Prozent auf zirka 450 Millionen Euro. Der Umsatz des Bonner Carriers kletterte im Vergleich zum ersten Quartal 2000 um 16 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro. Als Grund für den Aufwärtstrend gab die Telekom vor allem die besseren Ergebnisse bei ihrer Tochter T-Mobile an. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen eine Ebitda-Verbesserung (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) im zweistelligen Prozentbereich. Die endgültigen Zahlen für das erste Quartal werden am 23. Mai vorgelegt.

Die Anleger reagierten erfreut: Die T-Aktie legte am heutigen Dienstagvormittag um 3,11 Prozent auf 29,85 Euro zu.