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Deutsche Städte sind schlecht auf das Jahr-2000-Problem vorbereitet

23.03.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Nur knapp ein Drittel der deutschen Großstädte ist ausreichend auf Computerpannen zum Wechsel ins Jahr 2000 vorbereitet. Zu diesem Schluß kommt eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Städtetags und der Zeitschrift "Focus". Lediglich 29,1 Prozent der Städte verfügten über Notfallpläne, nur 21,5 Prozent bereiteten einen solchen vor. Zwar richteten 62 Prozent der an der Umfrage beteiligten Kommunen eine Projektgruppe für die Analyse der Jahr-2000-Problematik ein, aber nur ein knappes Drittel habe einen hauptverantwortlichen Koordinator bestellt. Es sind noch erhebliche Anstrengungen für einen reibungslosen Jahreswechsel notwendig, bilanziert der Städtetag. Das Problembewußtsein müsse verstärkt werden. Besonders wichtig seien sicherheitsrelevante Einrichtungen wie Feuerwehren, Rettungsdienste, Energieversorgung und Entsorgung. Daher fordert der Städtetag Urlaubssperren und Sonderschichten für die Mitarbeiter.