CeBIT und Co

Deutsche Messe erwartet 2013 wieder mehr Geschäft

23.11.2012
Mal rauf, mal runter: Das zyklische Messegeschäft sorgt bei den Organisatoren von CeBIT und Co für ständig wechselnde Ergebnisse.
Foto: Deutsche Messe AG

2013 peilen die Hannoveraner neue Zuwächse an. Weil die Bilanz bezogen auf 2011 gemischt ist, sollen Schwankungen besser ausgeglichen werden. Die Deutsche Messe AG hofft 2013 trotz trüber Konjunkturlage auf einen Ausbau ihres Geschäfts. Der Veranstalter von CeBIT und Hannover Messe rechnet mit einem Umsatz von 320 Millionen Euro - das wären 27 Millionen Euro mehr als im ähnlich ausgelasteten Vergleichsjahr 2011.

Wie Messechef Wolfram von Fritsch am Donnerstag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats zur Finanzplanung in Hannover mitteilte, werde nach einem Verlust von 22 Millionen Euro in diesem Jahr wieder ein Überschuss von 15 Millionen Euro in der Bilanz stehen. Der Ertrag liege wegen Abschreibungen auf frühere Zukäufe jedoch wohl deutlich unter dem Wert von 2011 (32 Millionen Euro).

In ungeraden Jahren ist die Zahl der Messen in Hannover in der Regel größer, dies ist einer der Gründe für die erwarteten besseren Zahlen 2013. Deshalb will das Unternehmen die Veranstaltungen enger aufeinander abstimmen und mehr Messen und Kongresse parallel auf dem Stammgelände stattfinden lassen. "Ziel ist es, möglichst gleich ausgelastete Jahre zu haben", sagte von Fritsch. So wolle der Konzern die Logistikmesse CeMAT vom Dreijahres- auf einen Zweijahres-Rhythmus umstellen und für die weltgrößte Industrieschau Hannover Messe künftig in jedem Jahr ein Programm gleichen Umfangs anbieten.

Die Deutsche Messe treibt auch das Kongressgeschäft voran. Im kommenden Jahr ist etwa die Hauptversammlung des Autobauers Volkswagen in Hannover geplant. 2012 verlängerte die Messe zudem Verträge mit Gastveranstaltern. Dazu zählen unter anderem die Kontrakte für die IAA Nutzfahrzeuge bis 2020 und für die Landtechnikmesse Agritechnica. Nach Angaben des Messechefs ist der Auftragsbestand auf einem Rekordhoch. Das unsichere wirtschaftliche Umfeld dürfte die Planungen aber erschweren. (dpa/tc)