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Deutsche Handys im Ausland gefragt

09.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der deutsche Handy-Export boomt: In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahren wurden knapp 41 Millionen deutsche Mobiltelefone ins Ausland verkauft. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum führten die deutschen Hersteller mit 39,2 Millionen noch fünf Prozent weniger Geräte aus. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am gestrigen Dienstag mit. In die EU-Mitgliedstaaten gingen insgesamt 26,3 Mill. Mobiltelefone. Das entspricht einem Anteil von 64 Prozent an den deutschen Gesamtausfuhren von Handys. Die meisten Mobiltelefone wurden im ersten Dreivierteljahr 2001 mit 8,4 Millionen Geräten nach Großbritannien geliefert. An zweiter Stelle rangiert der Absatzmarkt Italien, der vier Millionen deutsche Handys abnahmen.

Im gleichen Zeitraum führte Deutschland rund 16 Millionen Mobiltelefone aus dem Ausland ein. Aus Finnland und Großbritannien kamen jeweils 2,8 Millionen, aus Dänemark 2,7 Millionen Geräte. (ka)