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Deutsche Handy-Insolvenz belastet taiwanische BenQ

24.10.2006
Der wegen der Insolvenz seiner deutschen Handysparte in der Kritik stehende taiwanische Elektronikkonzern BenQ hat im dritten Quartal bei fallenden Umsätzen deutlich mehr Geld verloren als noch vor einem Jahr.

Zudem rechnet der Konzern wegen der Probleme in der Handysparte mit einem weiteren Umsatzrückgang. Im dritten Quartal sei der Verlust von 2,51 Milliarden auf 12,22 Milliarden taiwanische Dollar (293 Millionen Euro) gestiegen, teilte der Konzern am Dienstag in Taipeh mit. Der Umsatz sank um ein Viertel auf 40,67 Milliarden taiwanische Dollar (rund 974 Millionen Euro). BenQ hatte im vergangenen Jahr das Handygeschäft von Siemens übernommen und vor kurzem für seine Deutschland-Tochter Konkurs angemeldet. (dpa/tc)