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Deutsche Bank: Lamberti bleibt oberster IT-Verantwortlicher

05.02.2001
CIO und E-Business-Chef in Personalunion

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auch nach der Umstrukturierung ist die Informationstechnik in der Deutsche Bank AG auf oberster Konzernebene präsent. Vorstandsmitglied Hermann-Josef Lamberti zeichnet zusätzlich zum Wachstumsfeld Online-Banking und -Brokerage als Chief Information Officer (CIO) für den gesamten IT-Bereich verantwortlich.

Im Prinzip hat der größte deutsche Finanzdiestleister der zentralen IT-Organisation Lebewohl gesagt. Die Informationstechnik soll sich künftig "Business-orientiert aufstellen", heißt es. Analog zu den beiden neuen Geschäftsbereichen Corporate and Investment Bank (CIB) sowie Privatkunden und Asset Management (PCAM) haben sich zwei separate "IT-Apparate" gebildet. Geleitet werden sie von Mitch Lenson (CIB) und Clemens Jochum (PCAM), über deren künftige Titel noch spekuliert werden darf. Ihnen zur Seite stehen Bob Barten (CIB) und Johannes Nagel (PCAM) als Verantwortliche für die jeweilige technische IT-Infrastruktur. In einem dritten Bereich mit der Bezeichnung "DB Service" konzentriert die Deutsche Bank alle Töchter, die sich im engeren Sinn mit IT-Dienstleistungen befassen, also beispielsweise die European Transaction Bank (ETB).

Lamberti, vormals Chef des jetzt zerschlagenen Bereichs Global Technology Service (GTS), behält sich die Koordinierung der drei unterschiedlichen IT-Stränge vor. Wie in der Bank- und Versicherungs-Branche üblich, bleibt die Informationstechnik damit auch bei der Deutschen Bank Vorstandssache.