Desperados

17.05.2001
Von Cornelius Storm
Urlaub am Schreibtisch: Der wilde Westen, ein tropisches Inselparadies, ein Fantasy-Reich und internationale Rennstrecken warten nach Feierabend im PC auf Besucher.

Eine Bande von Halunken macht der Eisenbahngesellschaft im Strategiespiel "Desperados das Leben schwer. Da kann nur ein echter Revolverheld helfen: John Cooper. Er macht sich auf, eine Truppe die Gerechtigkeit verteidigender Pistoleros zusammenzustellen und den Bösewichten das Handwerk zu legen. So begleiten ihn zum Beispiel Bombenspezialist Sam und der Quacksalber Doc McCoy bei seinem Auftrag.

Ein echter Revolverheld kämpft für Freiheit.
Ein echter Revolverheld kämpft für Freiheit.

Mit maximal fünf Kameraden versucht Cooper in den 25 Missionen des Spiels, den Oberbanditen El Diablo zu fassen.

Doch Vorsicht: Wer wild um sich ballernd in das Lager der Bande stürmt, den fressen schnell die Geier. Umsichtige Planung und taktisches Vorgehen sind gefragt, wenn es darum geht, wichtige Hinweise zu finden oder heimlich ins feindliche Territorium einzudringen. Jeder der Gegner hat ein Sichtfeld, aus dem sich Cooper und seine Helfer tunlichst heraushalten sollten, um unbemerkt zu bleiben. Auch laut klirrende Sporen oder Schüsse rufen die Wachen auf den Plan. Also nutzt unser Held die besonderen Fähigkeiten seiner Gefährten: Die schöne Kate O’Hara lenkt die Feinde ab, während Pyromane Sam Dynamitstangen legt.

Gesteuert wird Desperados fast komplett mit der Maus, nur für manche Aktionen sind Tastaturkommandos nötig. Die sehr detaillierte Grafik und schmissige Westernmusik verleihen John Coopers Abenteuern die passende Atmosphäre.

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