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Insider-Interview

Desktop-Virtualisierung (VDI) schützt Endgeräte vor jeglicher Schadsoftware

10.12.2015
In regelmäßigem Zyklus interviewen wir Mitglieder des deutschen Dell-Managements, um sie zu aktuellen Themen zu befragen. Diesmal spricht Tim van Wasen, Sales Director Germany bei Dell, über Desktop-Virtualisierung und Cloud-Client-Computing.
Foto: Dell

Welches Gerät - Smartphone oder Notebook - ist bei Ihnen am meisten im Einsatz?

Tim van Wasen: Morgens ist das definitiv das Handy. Da muss ich nicht erst warten, bis das Notebook gebootet hat. Auf dem Handy habe ich sofort alle gewünschten Informationen zur Hand. Über den Tag nutze ich dann aber überwiegend das Notebook. Und abends ist es dann wieder mehr das Handy. Insgesamt würde ich sagen, dass die Nutzung von Handy und Smartphone bei mir ausgewogen ist.

Was hat Sie in die IT-Branche gebracht?

Tim van Wasen: Das war mein Vater. Er war selbstständig und hatte sein eigenes Software-Unternehmen. So bin ich sozusagen mit 8086-Rechnern großgeworden, und auch mit Macintoshs. Die Firma meines Vaters war ein IBM-Business-Partner und hatte deshalb schon damals die ersten PCs mit 8086-Prozessoren in seinem Büro. Natürlich dann auch immer die nachfolgenden PC-Generationen , also die 286er, 386er, 486er usw. Ich habe dann früh angefangen, im Büro meines Vaters mitzuhelfen. Und wenn man mit dieser Technologie aufwächst und Spaß daran hat, ist der Schritt dahin, sein Hobby zum Beruf zu machen, nur noch sehr klein. Und auch in meinem Privatleben ist die Affinität zur IT sehr groß.

Welche drei Internetseiten sind für Sie die wichtigsten?

Tim van Wasen: Google, YouTube und Amazon.

Keine Nachrichtenseite dabei?

Tim van Wasen: Nachrichten kommen bei mir als Ticker aufs Notebook und aufs Handy. Ich habe mir bei bestimmten Nachrichtendiensten meine Präferenzen eingestellt, und so muss ich nicht extra jedes Mal eine oder mehrere News-Seiten aufrufen. Über den Push-Dienst kommen diese auch zeitnah, so dass ich immer sofort informiert bin.

Wie sind Sie zu Dell gekommen?

Tim van Wasen: Ich habe zunächst studiert und bin Diplom-Kaufmann. Während meines Studiums habe ich bei einem israelischen Thin-Client-Hersteller gearbeitet. Ich war dort zunächst als Account-Manager tätig und wurde dann Sales-Manager für Deutschland. Zuletzt war ich dort für die EMEA-Region verantwortlich. Im Februar 2013 bin ich dann zu Dell gewechselt. Zu der Zeit ist der Cloud-Client-Computing-Bereich entstanden, und dafür wurde ein Manager für Deutschland gesucht. Hinzu kam für mich das attraktive Portfolio bei Dell, das so kein anderer Anbieter am Markt hatte. Angefangen bei den Enterprise-Produkten, Servern, Storage-Systemen und Networking über die Dell-Software-Produkte, die perfekt auf der Hardware aufsetzen, bis hin zu den Endpoints wie Thin-Clients. Kein anderer Hersteller hat ein so komplettes Portfolio. Für mich war das alles erst mal eine große Herausforderung. Heute weiß ich, dass ich bei Dell genau richtig bin.

In einem Satz gesagt: Was ist Cloud-Client-Computing?

Tim van Wasen: Ich würde es als die zentrale Bereitstellung von Applikationen und Desktops bei gleichzeitig höchstmöglicher Sicherheit und Verfügbarkeit bezeichnen. Prinzipiell geht es darum, Applikationen und Desktops zentral bereitzustellen. Diese sind dann an jedem Ort der Erde und mit jedem Gerät erreichbar. Cloud Computing benötigt einen Endpunkt, der auf die zentrale Bereitstellung zugreift. Und dieses Bereitstellungsverfahren ist das, was als Cloud-Client-Computing bezeichnet wird. Dazu gibt es unterschiedliche Ansätze. Aus meiner Sicht ist Dell übrigens der einzige Anbieter, der überhaupt in der Lage ist, dieses Bereitstellungsverfahren End-to-End abzubilden. Allen anderen Herstellern fehlen dafür einzelne Technologien in ihrem Portfolio. Dell kann das komplett aus einer Hand anbieten.

"Die Endgeräte sind gegen jegliche bösartige Software immun."

Welche Vorteile ergeben sich für Unternehmen, wenn diese auf Cloud-Client-Computing umsteigen?

Tim van Wasen: Die Vorteile hängen in erster Linie von dem bestehenden Zustand der IT-Systeme der jeweiligen Unternehmen ab. Und die sind naturgemäß sehr unterschiedlich. Nehmen Sie beispielsweise ein Unternehmen, das seine Fertigung in China hat. Hier ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses Unternehmen seine Daten möglichst nicht in China speichern möchte, denn die lokalen Regularien lassen sich meist mit den für ein deutsches Unternehmen geltenden Vorschriften nicht vereinbaren. Eine zentrale Datenhaltung ist hier die Lösung. Ein anderes Szenario ist beispielsweise ein schnell wachsendes Unternehmen, das andere Unternehmen akquiriert. Um hier eine schnelle Adaption der vorhandenen Systeme zu erreichen, ist die zentrale Bereitstellung von Applikationen und Desktops der einfachste Weg. Hier sind also Sicherheit, Skalierbarkeit, Kosten sowie die schnelle Bereitstellung entscheidend. Über die Kosten mag man vielleicht streiten.

Desktop-Virtualisierung ist grundsätzlich erst einmal keine kostengünstige Technologie, denn dafür braucht man zentrales und dezentrales Equipment. Letztendlich erreicht man aber eine höhere Auslastung aller IT-Ressourcen wie CPU-Last und Speichernutzung, und somit rechnet sich das Ganze schließlich. Durch die Zentralisierung kann man überhaupt erst Endgeräte wie Thin-Clients nutzen, die nur eine geringe Leistung benötigen. Die Daten befinden sich ausschließlich im Rechenzentrum, nichts wird lokal in den Endgeräten gespeichert. Die Endgeräte sind dabei gegen jegliche bösartige Software immun. Man kann so gut wie jedes am Markt befindliche IT-Gerät wie Smartphones, Notebooks oder Tablet-PCs als Client einsetzen.

Warum setzen Kunden bei Cloud-Client-Computing Thin-Clients ein?

Tim van Wasen: Sicherlich ist dabei der Energieverbrauch ein wichtiges Thema, denn herkömmliche PCs oder Notebooks weisen auf jeden Fall einen höheren Stromverbrauch auf. Dazu muss man aber sagen, dass der Unterschied in der Vergangenheit wesentlich höher war, als das bei aktuellen Desktops-Rechnern oder Notebooks heute der Fall ist. Aber was definitiv ein großer Vorteil ist, ist der geringere Aufwand für die Administration der Thin-Clients. Die werden einmalig eingerichtet, und alles andere findet im Backend auf dem virtuellen Desktop statt. So bleibt das Endgerät über Jahre hinweg in der einmal eingerichteten Konfiguration. Das spart erheblich Zeit und Arbeit. Zudem haben die Geräte dadurch eine wesentlich längere Nutzungsdauer als herkömmliche Desktop-PCs.

"Thin-Clients haben auf jeden Fall einen niedrigeren Stromverbrauch als herkömmliche PCs oder Notebooks."

Physisch ist ja ein Thin-Client im Vergleich zu Desktop-PCs relativ klein, leise und eher unscheinbar. Wie reagieren die Mitarbeiter darauf?

Tim van Wasen: Mittlerweile bin ich ja fast 20 Jahre in dieser Branche tätig. Meiner Erfahrung nach war es vor einigen Jahren schwieriger, den Mitarbeitern klarzumachen, dass ihr PC mit seinen ganzen zusätzlichen Geräten gegen einen einfachen Thin-Client ausgetauscht wird, der noch nicht einmal einen DVD-Brenner hat. Mittlerweile ist das aber kein Thema mehr. Die Mitarbeiter sind an mobile Geräte gewöhnt, und sie nehmen ihn auch nur als ein weiteres Endgerät wie ein Smartphone, Notebook oder Tablet-PC war, mit dem sie auf ihre zentral gelagerten Daten zugreifen. Obendrein wird es als besonders angenehm empfunden, dass der Rechner auf oder unter dem Schreibtisch nun geräuschlos arbeitet.

Was bedeutet der Umstieg zu Cloud-Computing konkret für die IT-Mitarbeiter eines Unternehmens?

Tim van Wasen: Da das Thema Server-Virtualisierung nicht neu ist, sollten IT-Mitarbeiter mit diesem Thema grundsätzlich vertraut sein. Entscheidend für den Erfolg eines solchen Projekts ist eine gründliche Analyse der vorhandenen IT-Systeme im Vorfeld. So ist es beispielsweise wichtig, die Auslastung der Endgeräte richtig zu analysieren. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Nutzerzufriedenheit nicht den Erwartungen entspricht. Das Rechenzentrum selbst muss also den Anforderungen gerecht werden. Es braucht ausreichend CPU-Leistung, genügend RAM sowie ausreichend Speicherplatz und Zugriffsgeschwindigkeit.

Wie unterstützt Dell dabei seine Kunden?

Tim van Wasen: Unser Dell Service geht beispielsweise direkt zum Kunden vor Ort und setzt dort so genannte Future Workplace Assessments auf. Damit führen wir beim Kunden Analysen der Endpoints durch. Wir ermitteln genau, welche Applikationen welche Auslastung des Systems erzeugen und fassen alle Informationen in einer Übersicht zusammen. Am Ende wissen wir genau, welche Applikation wie viel Systemressourcen wie RAM und Rechenleistung benötigt. Aufgrund dieser Ergebnisse können wir den Umfang eines Rechenzentrums genau festlegen und Empfehlungen geben. Natürlich kann dabei das Ergebnis durchaus sein, dass der Kunde gar nicht Client-Computing-fähig ist, weil er Applikationen einsetzt, die sich in dieser Technologie einfach nicht einsetzen lassen. Eine andere Möglichkeit ist, einen von uns fertig vorkonfigurierten Appliance Server zu nutzen. Hier ist die Software bereits vorinstalliert, die bei einem bestimmten Benutzerprofil eine bestimmte Anzahl an Benutzern zusichert.

Kann man diese Appliance Server einfach hinstellen und gleich nutzen?

Tim van Wasen: Ja, der Kunde erspart sich damit vor allem die Komplexität der Installation. Außerdem ist die planbare Skalierbarkeit gegeben. Wenn ein Unternehmen beispielsweise mit 200 Benutzern startet, nutzt es erst einmal eine Appliance. Dann kommt irgendwann noch eine weitere Niederlassung mit vielleicht 150 Mitarbeitern hinzu, die ebenfalls in das System eingebunden werden sollen. Der Kunde stellt eine zweite Appliance hin und weiß, dass damit alle Mitarbeiter mit dem gleichen System arbeiten können. Optimal wäre es, wenn der Kunde zuvor ein Workplace Assessment durchführt. So weiß er ganz genau, welche Appliance er braucht. Unser Hauptaugenmerk liegt vor allem auf der Vereinfachung der Entscheidung zur Einführung dieser Technologien beim Kunden.

Gibt es noch weitere Unterstützung?

Tim van Wasen: Ein sehr wichtiger Punkt sei hier noch erwähnt: Wir erzeugen sogenannte Referenzarchitekturen. Das sind öffentlich zugängliche Performance-Messtests auf Basis einer ganz bestimmten Konfiguration. Das heißt, ein Kunde, der bereits von uns bestehendes Equipment hat, braucht nicht alles neu zu kaufen. Wir testen dann ausführlich, ob und inwieweit die vorhandenen Ressourcen für die Anwendungen des Kunden weiter zu verwenden sind. Die Ergebnisse bekommt der Kunde ausgehändigt und kann auf dieser Basis das Equipment seiner Wahl selbst zusammenstellen. Vereinfacht gesagt ist das wie ein Do-It-Yourself-Baukasten für den Kunden - aber mit Hilfestellung durch unsere Referenzarchitektur. Dell ist ein Unternehmen, das viel Zeit darauf verwendet, solche Referenzarchitekturen zu erstellen. Das machen wir für Citrix, VMware, Microsoft und für fast alle weiteren Hersteller, die es am Markt gibt.

"Heutzutage gibt es keine Gründe, nicht auf Desktop-Virtualisierung umzustellen."

Sind an der Unterstützung auch Channel-Partner beteiligt?

Tim van Wasen: Die Assessments stellen wir natürlich auch Channel-Partnern zur Verfügung. Zum einen können die Partner diese Tests durchführen, und zum anderen können sie diese Leistung bei uns einkaufen, wenn ihnen selbst die Kompetenz zur Durchführung der Tests fehlt. Es kann ja sein, dass einem Partner die Kompetenz im Bereich der Desktop-Virtualisierung fehlt, er dafür aber Profi im Bereich Kollaboration oder Datenbanksysteme ist. Wenn der Kunde dann alles aus einer Hand haben möchte, kann der Partner die fehlende Kompetenz bei uns einkaufen.

Gibt es Gründe, nicht auf eine virtuelle Desktop Infrastruktur umzustellen?

Tim van Wasen: Heutzutage gibt es keine Gründe, nicht auf VDI umzustellen. Früher gab es bestimmte Bereiche, bei denen eine Desktop-Virtualisierung nicht wirklich geeignet war. Ich denke dabei an Videobearbeitung, an Marketing, an Anwendungen wie Photoshop oder an andere grafikintensive Applikationen wie CAD und 3D-Rendering. Gründe hierfür waren die benötigte hohe Bandbreite, die benutzten Protokolle und eine zu hohe Latenz. Mittlerweile ist man hierbei aber so weit, dass man beispielsweise spezielle Grafikkarten in Servern verbaut, die solche Anwendungen virtualisieren können. In unseren Solution-Centern kann man sich beispielsweise 3D-Modelle anschauen, die sich in Echtzeit beliebig drehen lassen. Hier ist kein Unterschied zu sehen, ob die Anwendung virtualisiert oder direkt auf einer Maschine läuft. Vor vielleicht fünf Jahren wäre das noch nicht möglich gewesen. Auch sind die Preise für die Technik heutzutage wesentlich attraktiver.

Gibt es Branchen, für die der Einsatz von Desktop-Virtualisierung besonders zu empfehlen ist?

Tim van Wasen: Beispielsweise wird im Gesundheitswesen verstärkt VDI eingesetzt. Hier zählt vor allem der Sicherheitsaspekt, den VDI dort sehr gut erfüllt. Denn hier wird fast ausschließlich mit sensiblen Daten vieler unterschiedlicher Personen gearbeitet. Wären diese Daten auf dem einzelnen Notebook eines Arztes gespeichert, wäre das in Sachen Sicherheit eine Katastrophe. Ich möchte aber allgemein sagen: Je höher der Standardisierungsgrad, desto prädestinierter sind die Kunden für eine Desktop-Virtualisierung. Neben Krankenhäusern fallen mir da spontan ein: Banken, Versicherungen, Kommunen, Rathäuser, Landesregierungen, die Bundesregierung und so weiter.

Was sind aus Ihrer Erfahrung heraus typische Projektlaufzeiten für die Einführung einer VDI?

Tim van Wasen: Ein Assessment, das wir im Übrigen vorrangig empfehlen, läuft beispielsweise zwischen vier und sechs Wochen. Prinzipiell hängt es von der Vielfalt und der Art der Benutzer ab. Kommt ein Benutzer zum Beispiel nur einmal pro Woche ins Büro, ist für die Analyse mehr Zeit notwendig, denn da steht pro Woche nur ein Analysepunkt zur Verfügung. Sechs Wochen sind meiner Meinung realistischer, um genügend Analysematerial zur Verfügung zu haben. Danach erstellt Dell ein entsprechendes Konzept und testet diese Technologie mit verschiedenen Benutzergruppen. Erfahrungsgemäß dauert das je nach Umfang ein bis drei Monate. Läuft alles fehlerfrei, lässt sich das System dann in kürzester Zeit problemlos komplettieren und einsetzen. Die größte Herausforderung ist, dass man sich überlegen muss, wie die Architektur ganzheitlich sein muss, wie Datenzugriffe erfolgen, wo die Datenbanken für die Applikationen liegen. Soll aber einfach nur eine Testumgebung ausprobiert werden, ist nicht mehr als ein Tag zur Inbetriebnahme anzusetzen. Allerdings wäre das noch keine Integration in die eigene IT-Umgebung, sondern nur ein isoliertes Proof-of-Concept.

Was ist das Besondere an vWorkspace?

Tim van Wasen: Eine gute und zugleich schwierige Frage. Sicherlich hat jedes Produkt dieser Kategorie seine Alleinstellungsmerkmale. Man kann auch sagen, dass sich die unterschiedlichen Produkte in ihren Eigenschaften prinzipiell ähneln. Da vWorkspace aber ein Dell-eigenes Produkt ist und wir unsere eigene Hardware herstellen, ist das Zusammenspiel zwischen unserer Hardware, unserer Software und unseren Endpoints optimal aufeinander abgestimmt. Wir haben aber auch Zugriff auf den Source-Code von Citrix, Microsoft und so weiter. Hier ist es aber ein Unterschied, nur den Zugriff zu haben oder auch den Code zu entwickeln. Es ist daher ein Dell-Vorteil, dem Kunden alles aus einer Hand liefern zu können. So sagen viele Kunden: Die Lösung ist für mich Desktop-Virtualisierung und dafür will ich anstatt vieler verschiedener nur einen einzigen Ansprechpartner haben.

Was sind Ihre Ziele bis zum Jahr 2020?

Tim van Wasen: Dell hat in den letzten Jahren eine Reihe von Akquisitionen getätigt und hat vor allem sein End-to-End-Portfolio extrem geschärft. Damit haben wir vom Datacenter bis hin zum Client alles im Angebot. Das Jahr 2020 liegt - obwohl es bis dahin nur vier Jahre sind - aus IT-Sicht noch sehr weit in der Zukunft. Nur ein Beispiel: Vor vier Jahren hat sich sicherlich noch niemand vorstellen können, dass ein Unternehmen wie WhatsApp für 16 Milliarden Dollar gekauft wird. Wir sehen, dass immer mehr Unternehmen in Hybrid-Cloud-Modelle wechseln. Teile der Infrastruktur eines Unternehmens in ein zentrales Rechenzentrum zu geben, ist ein Trend, den wir bei Dell sehen. Trotzdem gibt es viele Unternehmen, die ihre Hardware lieber in ihrem eigenen Rechenzentrum haben.

Hier spielen vor allem Sicherheitsaspekte eine Rolle. Wir sehen aber auch, dass alle Services von Software-Anbietern immer auch irgendeine Art von Cloud-Anbindungen haben. Wir haben beispielsweise das Produkt DDPE - eine Verschlüsselungssoftware für Festplatten. Anfänglich hatte das Produkt keinerlei Cloud-Anbindung. Mittlerweile lassen sich Daten aller gängigen Cloud-Plattformen wie DropBox, OneDrive und so weiter damit verschlüsseln. Das zeigt, dass dieser Hybrid-Gedanke, Verschlüsselung lokal und Verschlüsselung in der Cloud, immer mehr miteinander verschmilzt. In naher Zukunft wird es sicher so sein, dass sich ein Unternehmen seine virtuellen Desktops von öffentlichen Cloud-Anbietern bereitstellen lässt. Dell wird sich weiter auf diesen End-to-End-Ansatz fokussieren, um es seinen Kunden leicht zu machen, solche Technologien zu adaptieren.

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