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Der weltweite PC-Markt wächst weiter

17.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bereits im vierten Quartal in Folge haben die großen Marktforschungsinstitute für das zweite Quartal 2003 ein merkliches Wachstum im weltweiten PC-Markt ermittelt. Laut IDC stiegen die ausgelieferten Stückzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,6 Prozent auf 33,2 Millionen; Gartner hat ein Plus von zehn Prozent auf 32,8 Millionen ausgemacht.

Dies ist in beiden Fällen der höchste Zuwachs seit Ende des Technik-Booms im Jahr 2000. Beide Institute waren bislang von geringen Zuwächsen ausgegangen - IDC rechnete für das Q2 mit 4,1 Prozent mehr verkauften PCs, Gartner mit sieben Prozent. "Der Markt bewegt sich definitiv in die richtige Richtung", konstatiert Loren Loverde, Director bei IDCs Worldwide PC Tracker.

In dem weiterhin von hartem Preiskampf geprägten Markt erwacht offenbar wieder das Verbraucherinteresse, und zwar insbesondere bei tragbaren PCs. Gartner-Vice-President Charles Smulders warnt allerdings vor vorschneller Euphorie. "Gedanken an eine volle Markterholung wären vorschnell", so der Analyst. "Eine nachhaltige Erholung hängt von den wirschaftlichen Bedingungen und deren Effekt auf die Upgrade-Zyklen der Unternehmen ab."

Auf Seiten der Hersteller etabliert sich Dell immer fester an der Spitze. Der texanische Direktanbieter lieferte laut IDC im zweiten Quartal weltweit rund 5,9 Millionen PCs aus, das sind 28,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, und kam damit auf 17,8 Prozent Marktanteil. HP steigerte seine Stückzahlen um 13,3 Prozent auf 5,4 Millionen, die für 16,2 Prozent Market Share gut waren. Platz drei belegt IBM mit 6,6 Prozent Marktanteil (2,2 Millionen Einheiten/plus 11,9 Prozent), dahinter komplettieren Fujitsu-Siemens (1,3 Millionen Stück/plus 7,1 Prozent) und Notebook-Spezialist Toshiba (eine Million PCs/plus 10,8 Prozent) mit 3,8 und 3,1 Prozent Marktanteil die Top Five. (tc)