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Der Weg zum zukunftsfähigen Unternehmen – die Weichen richtig stellen

09.07.2015
Von Margrit  Lingner
Sicherheitsmaßnahmen anpassen, mobile Geräte integrieren, flexibel auf Kapazitätsengpässe reagieren, Cloud-Daten bereitstellen – die Herausforderungen an die Unternehmens-IT wachsen und ändern sich rasant. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sollten die Weichen zum zukunftsfähigen Unternehmen rechtzeitig richtig gestellt werden.

Datenklau bei Großunternehmen, Big Data und Cloud-Computing sind nur einige der IT-Themen, die fast täglich in den Medien auftauchen. Besondere Beachtung dabei findet die Datensicherheit. Und das nicht erst seit dem Lauschangriff auf das Smartphone der Kanzlerin und dem Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag. So setzen PC-Besitzer und Unternehmen ganz selbstverständlich Antivirensoftware und Firewalls ein. Dass diese Maßnahmen längst nicht ausreichen, zeigen immer wieder Schlagzeilen über spektakuläre Cyberangriffe.

Dass auch IT-Verantwortliche in Unternehmen bei der Sicherheit nachbessern müssen, zeigt eine neue Studie des Branchenverbands BITKOM. Danach verschlüsseln immerhin vier von fünf Unternehmen ihre Netzwerkverbindungen. Aber nicht einmal die Hälfte (45 Prozent) setzt auf die Verschlüsselung von Daten auf Festplatten oder anderen Datenträgern. Dabei besteht besonders viel Nachholbedarf bei der Unternehmens-IT in kleineren Betrieben mit 10 bis 99 Beschäftigten. So gibt es zum Beispiel nur bei einem Fünftel (21 Prozent) dieser Unternehmen aufwendige Authentifizierungsverfahren.

Dell Bitkom Sicherheit
Dell Bitkom Sicherheit
Foto: BITKOM

Dabei ist die Sicherheit nur eine der Herausforderungen, denen sich IT-Verantwortliche in Unternehmen stellen müssen. Neue Geräte und Betriebssysteme vor allem im Mobilbereich, ständig steigende Datenmengen, die unabhängig von festen Arbeitsplätzen im Büro überall verfügbar sein sollen, stellen neue Anforderungen an die IT-Abteilungen in großen und kleinen Firmen.

Roadmap zur Virtualisierung

So müssen sich IT-Teams von ihrer vertrauten Arbeit mit Servern, Massenspeicher und Netzwerkarchitekturen zum Teil verabschieden. Virtualisierung, Software-defined Everything (SDE), Cloud Computing und Big Data stehen für moderne IT und für Modelle, mit denen sich IT-Verantwortliche heute auseinander setzen müssen. Diese Technologieentwicklungen dürfen Unternehmen nicht aus den Augen verlieren.

Umfrage zu CRM in der Cloud

Wer die Zügel in der Hand behalten und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft selbst stellen will, muss den Blick strategisch nach vorne richten. Und das betrifft vor allem die die Anpassung der IT des Unternehmens. Am Anfang der Roadmap stehen Bestandsaufnahme und Analyse der bestehenden Systeme. Ob herkömmliche PC-Technik im Unternehmen ausgedient hat und eine Umstellung der IT ansteht oder bestehende Systeme zumindest teilweise noch genutzt werden können, steht selbstredend am Anfang des Unterfangens.

Legacy-IT als Möglichkeit

So verlockend die Möglichkeit auch klingen mag, bestehende IT-Systeme in einer modernen Umgebung weiter zu nutzen, so schwierig und komplex ist das Unterfangen. Legacy-IT und proprietäre Systeme sind auf längere Sicht teuer, weil sie meist einen sehr hohen Wartungsaufwand erfordern. Zudem haben sich gerade proprietäre Systeme bei Funktionsanpassungen und Skalierungen als besonders unflexibel erwiesen.

Als problematisch haben sich aber auch so genannte Commodity-Systeme gezeigt. Dabei verkaufen sogenannte White-Box-Anbieter vorkonfigurierte günstige Komponenten oder Hardware. Aber solche Systeme sind meist nicht wirklich skalierbar und laufen auch nicht ohne weiteres in heterogenen und anwendungsorientierten Umgebungen. Wie bei proprietären Lösungen treten auch bei Commodity-Systemen bei späteren Erweiterungen Kompatibilitätsprobleme auf, weil alte und neue Komponenten nicht aufeinander abgestimmt sind.

Auf der Zielgeraden zum zukunftsfähiges Unternehmen

Die richtigen Entscheidungen für eine zukunftsfähige IT zu treffen, ist sicher alles andere als einfach. Schließlich gilt es, die richtige Balance zu finden zwischen Funktionalität, Flexibilität sowie Anschaffungs- und Wartungskosten. Die IT muss schnell und flexibel auf ein sich permanent verändertes Geschäftsumfeld zu reagieren. Nur so kann die IT dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu unterstützen und zu stärken.

Dells Strategie des zukunftsfähigen Unternehmens findet die richtige Balance zwischen Flexibilität, Kosten und den geeigneten IT-Lösung für jede einzelne Firma.
Dells Strategie des zukunftsfähigen Unternehmens findet die richtige Balance zwischen Flexibilität, Kosten und den geeigneten IT-Lösung für jede einzelne Firma.
Foto: Dell

Für die Zukunft gut gerüstet ist die Unternehmens-IT, wenn im Wesentlichen fünf Faktoren beachtet werden:

1. Optimale Rechenlast: Die Infrastruktur sollte optimal für die erwartete Rechenlast ausgelegt sein. Um Spitzenleistung und einen optimalen Informationsfluss im Unternehmen zu garantieren, müssen Anwendungskonfigurationen und Größenanforderungen aufeinander abgestimmt sein.

2. Virtualisierte Infrastruktur: Virtualisierungs-Lösungen gehören wegen ihrer Effizienz und Flexibilität in jedes moderne Unternehmensnetz. Gleichwohl sollte aber auch berücksichtigt werden, dass durch die Virtualisierung die Komplexität der Rechenzentrumsumgebung steigt, schließlich müssen virtualisierte Infrastrukturen zusätzlich verwaltet werden.

3. Software-definiert: Software-definierte Lösungen stellen das vertraute Paradigma einer festen Kombination aus Software und Hardware auf den Kopf und ermöglichen ein vollständig entkoppeltes Arbeiten der Client-Hardware von Applikationen und Diensten. Erst mit den richtigen software-definierten Lösungen können Mitarbeiter unabhängig von Endgerät und Ort auf Unternehmensdaten zugreifen.

4. Cloud-fähig: Der Trend zum Auslagern von Anwendungen und Unternehmensdaten in die Cloud wird zweifellos anhalten. IT-Verantwortliche geben die Richtung vor und wägen ab, ob das Unternehmen auf Private- oder Public-Cloud-Dienste setzten sollte. Zudem stellt die Einbindung von Cloud-Diensten an bestehende Systeme und Prozesse eine Herausforderung dar.

5. Big-Data-optimiert: Ein Big-Data-Ansatz erlaubt es, riesige Datenmengen sowohl aus dem Unternehmen als auch aus dem Wettbewerb zu analysieren und in Echtzeit für allfällige Entscheidungen heranzuziehen. Big Data und Cloud schaffen einen klaren Wettbewerbsvorteil und erhöhen das Tempo bei der Entscheidungsfindung.

Mehr über Dells Strategie des zukunftsfähigen Unternehmens und zu den eingesetzten IT-Lösungen erfahren Sie im Whitepaper "Ihr Unternehmen - bereit für die Zukunft", das Sie hier sofort herunterladen können.

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Zukunft beeinflussen

Welchen Weg Unternehmen einschlagen können, um ihre Zukunft zu beeinflussen, lässt sich aus Erfahrungen derer ablesen, die bereits einen Teil des Weges zur zukunftsfähigen IT gegangen sind. Dazu zählt unter anderem Dell selbst. Wie viele andere Unternehmen musste auch Dell seine IT ausbauen. Innovation und Wachstum sollten dabei ebenso berücksichtigt werden wie cloud-basierte Ansätze und Big Data.

Wie bei den meisten Unternehmens-Netzwerken stellte sich auch bei Dell die Frage, ob eine komplett neue Infrastruktur aufgebaut oder bestehende Teile der Legacy-IT in einer neuen Umgebung integriert werden können. Eine Analyse zeigte, dass bestehende IT-Infrastrukturen mit neuen kombiniert werden konnten. Die Vorteile:

  • Maximale Interoperabilität mit Altgeräten auch von Drittanbietern garantieren niedrige Netzwerkkosten.

  • Hochleistungslösungen bringen kritische Geschäftsinitiativen voran.

  • Niedrige Komplexität und hohe Skalierbarkeit fördern Wachstum und Wirtschaftlichkeit.

  • Dells Netzwerkprodukte arbeiten weltweit in den Büros, Fabrikhallen, Laboren und Lösungszentren von Dell.

  • Cloud-basierte Services wie die verwalteten Sicherheitsservices von Dell SecureWorks sind ebenfalls im Einsatz.

Eigenheiten beachten

Dells Ansatz lässt sich problemlos auf andere Unternehmen übertragen. Die Eigenheiten und spezielle Anforderungen jedes einzelnen Betriebs werden dabei selbstverständlich berücksichtigt. Daraus ergeben sich verschiedene Lösungsansätze, die optimiert werden für jedes einzelne Unternehmen. Dell setzt dabei auf Lösungen, die auf bewährten Branchenstandards aufbauen. Dadurch sind selbst neue Technologien zugänglich und erschwinglich. Hardware und Technologien von Drittanbietern lassen sich problemlos über zahlreiche Partnerschaften realisieren, so dass heterogene Infrastrukturen beibehalten und ausgebaut werden können.

Bei steigender Rechenleistung oder bei sinkendem Hardware-Bedarf, lässt sich die IT des Unternehmens entsprechend skalieren. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten zum Beispiel die von Dell eingesetzten modularen Systeme. Sie sind in der Bereitstellung und in der Verwaltung kostengünstig und flexibel. Außerdem bieten modulare Systeme den Vorteil, dass ein nahtloses Migrieren möglich ist.

Unabhängig davon, wie der Status-quo der Unternehmens-IT ist und wie die Zukunftsprognosen sind, für die meisten Szenarien hält Dell ein umfassendes Portfolio von End-to-End-IT-Lösungen bereit. Mit einer zukunftsfähigen IT leisten IT-Entscheider einen wichtigen Beitrag zur Optimierung des Unternehmens. Schließlich ist das Ziel die Beeinflussung der Zukunft, nicht ihre Vorhersage.