Wirtschaftskrise

Der Stellenabbau bei Cisco hat begonnen

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Der Netzriese Cisco Systems hat in dieser Woche mehrere hundert Mitarbeiter auf die Straße gesetzt und reiht sich damit ein in die lange Liste von Hightech-Firmen, die bereits der Wirtschaftskrise Tribut zollen mussten.

Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge hat Cisco in dieser Woche zunächst etwa 250 Mitarbeiter am Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, entlassen. Darüber hinaus wurden nach Aussagen einer Konzernsprecherin noch (in unbekannter Zahl) andere Positionen in den USA und anderswo gestrichen. Dabei handelt es sich um die erste Welle von insgesamt 2000 geplanten Entlassungen.

"Cisco bewertet im Rahmen seiner Management-Prozesse laufend seine Geschäftsprioritäten, Ressourcen und Mitarbeitergruppierung", schreibt Cisco in einer Stellungnahme. Die aktuellen Personalmaßnahmen nannte der Konzern eine "begrenzte Restrukturierung" und räumte ein, dass weitere Entlassungen folgen würden.

Firmenchef John Chambers hatte am 4. Februar in einer Telefonkonferenz mit Wall-Street-Analysten bereits angekündigt, Cisco werde zwischen 1500 und 2000 Mitarbeiter ausstellen. Von "Massenentlassungen" wollte Chambers allerdings keinesfalls sprechen. Cisco hatte sein Januar-Quartal mit etwa 64.000 Mitarbeitern abgeschlossen.