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Der PDA-Markt profitiert vom BlackBerry

02.11.2005
Gartner hat Zahlen zum weltweiten PDA-Markt im dritten Quartal 2005 veröffentlicht. Die ausgelieferten Stückzahlen stiegen demnach gegenüber der vergleichbaren Vorjahreszeit um 20,7 Prozent auf 3,45 Millionen.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Für das Gesamtjahr erwarten die Marktforscher nun 15 Millionen ausgelieferte Handhelds und damit mehr als die 2001 erreichte Rekordanzahl von 13,2 Millionen.

Das Plus geht vornehmlich auf das Konto von Research in Motion (RIM), das seine ausgelieferten Stückzahlen um 52,6 Prozent auf 862.000 steigerte und sich mit 25 Prozent an die Spitze des Hersteller-Rankings nach Marktanteil setzte. Auf Platz zwei landete Hewlett-Packard (HP), dessen Verkäufe um 20,2 Prozent auf 548.338 sanken und dessen Marktanteil auf 16 Prozent fiel. Noch stärkere Einbußen gab es beim Vorjahresmarktführer Palm, der mit 478.575 Stück 36,1 Prozent weniger absetzte als vor Jahresfrist und mit 13,9 Prozent Market Share (Vorjahresquartal: 26,2 Prozent) auf den dritten Rang zurückfiel.

Rang vier schaffte T-Mobile mit einem enormem Plus von 305,5 Prozent auf 206.800 verkaufte PDAs, die für sechs Prozent Marktanteil gut waren - zwei Zehntel mehr als beim Fünfplatzierten Nokia, der 200.000 von Gartner als PDAs eingestufte Smartphones loswurde. Das restliche Drittel des Marktes (1.149.633 Geräte, plus 43,4 Prozent) teilen sich die verbleibenden Anbieter. (tc)