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Der neue Datenschutz in Europa

Simon verantwortet auf Computerwoche online redaktionell leitend überwiegend alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz. Er entwickelt darüber hinaus innovative Darstellungsformate, beschäftigt sich besonders gerne mit Datenanalyse und -visualisierung und steht für Reportagen und Interviews vor der Kamera. Außerdem betreut der studierte Media Producer den täglichen Früh-Newsletter der Computerwoche. Aufgaben in der Traffic- und Keyword-Analyse, dem Content Management sowie die inoffizielle Funktion "redaktioneller Fußballexperte" runden sein Profil ab.
Wenn im Mai 2018 die neue EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft tritt, muss die Anpassungsarbeit der Wirtschaft längst abgeschlossen sein. Was für Unternehmen nun zu tun ist, haben wir kompakt in einem Dossier für Sie zusammengestellt.
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Es war dringend an der Zeit: Die bisherigen Datenschutzregeln stammen aus dem Jahr 1995. Zu weiten Teilen veraltet, wurden sie in den einzelnen Ländern der Gemeinschaft auch unterschiedlich umgesetzt. Wie geht es aber nun weiter? Was bleibt, was verändert sich? Welche Verbesserungen oder Herausforderungen bringt die neue EU-DSGVO mit sich?

Die Fakten: Die finale Entwurfsfassung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung lag beinahe zwei Jahre auf Eis, bevor sie jetzt vom EU-Parlament angenommen wurde. Die 28 EU-Staaten sollen die Vorgaben ab 2018 umsetzen und für mehr Transparenz bei EU-Bürgern über den Umgang mit den erfassten und gespeicherten persönlichen Daten gerade im Internet sorgen. Die Datenmitnahme von einem Onlineservice zum anderen soll vereinfacht, Jugendlichen und Kindern unter 16 Jahren die Nutzung der Dienste erschwert werden. Wenn ein Unternehmen gegen die Vorschriften verstößt, werden Geldbußen von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes fällig, eine frühere Entwurfsversion hatte hier noch nur zwei Prozent vorgesehen.

Das EU-Parlament in Brüssel hat die neue Datenschutzgrundverordnung final verabschiedet. Ab Mai 2018 tritt sie in Kraft.
Das EU-Parlament in Brüssel hat die neue Datenschutzgrundverordnung final verabschiedet. Ab Mai 2018 tritt sie in Kraft.

Klar ist: Jedes Unternehmen, das persönliche Daten vearbeitet - seien es die von Mitarbeitern, Kunden oder Partnern - ist von der Datenschutzreform betroffen. Deutsche Unternehmen haben den Vorteil, dass hierzulande bereits strengere Regeln gelten als anderswo. Sich mit den Neuerungen befassen müssen sie sich aber dennoch. Um Ihnen ein wenig die Arbeit zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Artikel zum Thema "EU-Datenschutzreform 2016/2018" in einem kompakten "CW-Insider"-Dossier zusammengestellt.