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Der Markt für externe Festplattenspeicher wächst um knapp neun Prozent

08.06.2006
Weltweit wurden im ersten Quartal 2006 Controller-basierende Festplattensysteme im Wert von 3,8 Milliarden Dollar verkauft, haben die Analysten von Gartner errechnet. Das sind 8,6 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Marktführer ist und bleibt EMC (ohne die OEM-Verkäufe von Dell und Fujitsu-Siemens) mit einem Umsatz von 915 Millionen Dollar und einem Anteil von 24,1 Prozent. Auf Rang zwei liegt IBM (483 Millionen Dollar Umsatz und 12,7 Prozent Marktanteil) knapp vor Hewlett Packard (470 Millionen Umsatz und 12,4 Prozent Marktanteil). Auf Platz vier findet sich Hitachi Data Systems (HDS), das im ersten Quartal Speicher-Arrays im Wert von 349 Millionen Dollar (ohne Erlöse von HP und Sun) verkaufen konnte, was einem Marktanteil von 9,2 Prozent entspricht. Dell (283 Millionen Dollar, 7,5 Prozent) und Netapp (265 Millionen, 7 Prozent) haben sich vor Sun Microsystems (228 Millionen, 6 Prozent Marktanteil) platzieren können, obwohl Sun den Speicherspezialisten Storagetek im dritten Quartal 2005 übernommen hatte.

Das erklärt auch, warum Sun mit knapp 30 Prozent der größte Umsatzsprung im Vergleich zur Vorjahresperiode gelang. Gewachsen sind auch Netapp (25 Prozent mehr Umsatz als im ersten Quartal 2005), Dell (22,3 Prozent mehr) sowie EMC (12,5 Prozent) und IBM (12,1 Prozent). HP und HDS musste hingegen Umsatzeinbußen von 7,1 beziehungsweise 6,2 Prozent hinnehmen. (kk)